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Königliche Hoheit : Roman
Entstehung
Seite
20
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Herr von Schröder gewann wieder Leben. DerWunsch, die Hoffnung, sich mit dem Baron zu ver-ständigen, dennoch zur Intimität und vertraulichen Ein-helligkeit mit ihm zu gelangen, machte ihn eifrig.

Genau mein Gedanke!" sagte er, indem er sichwandte, um den Gang durch die Säle wieder aufzu-nehmen.Exzellenz nehmen mir die Frage vom Munde.Was mag für diese.Belehnung' bezahlt worden sein?Was für die übrige Farbenpracht hier an den Wänden?Denn in summa hat die Restauration der Burg vor sechsJahren eine Million gekostet."

Schlecht gerechnet."

Rund und nett! Und diese summa geprüft und ge-nehmigt vom Ober-Hofmarschall von Bühl zu Bühl,der sich dort hinten feiner angenehmen Katalepsie über-läßt, geprüft, genehmigt und allsgekehrt vom Hof-Finanz-direktor Grafen Trümmerhauff ..."

Ausgekehrt oder schuldig geblieben."

Eins von beidem! . . . Diese summa, sage ich, auf-erlegt und zugemutet einer Kaffe, einer Kasse. . ."

Mit einem Worte: der Kaffe der großherzoglichenVermögensverwaltung."

Exzellenz wissen so gut wie ich, was Sie damitsagen. Nein, mir wird kalt... ich beschwöre, daß ichweder ein Knicker noch ein Hypochonder bin, aber mirwird kalt in der Herzgrube bei der Vorstellung, daß manim Angesicht der waltenden Verhältnisse gelassenen Sinneseine Million hinwirst wofür? für ein Nichts, einehübsche Grille, für die glänzende Instandsetzung desStammschlosses, auf dem geboren werden muß . . ."