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3 (1937) Die beiden ersten Bücher der Libri VIII miraculorum. Leben, Leiden und Wunder des heiligen Engelbert, Erzbischofs von Köln. Die Schriften über die heilige Elisabeth von Thüringen
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Köln, dann in Münstereifel, 15. Jh. 1 ). Sie besteht aus zwei Pergament-handschriften; die eine 80 Seiten (24,1X17,1 cm) stark, enthält (p.280) unsere Vita, die andere, 51 Seiten, die Vita 6. Elisabeth desCaesarius von Heisterbach und seinen Sermo über deren Translation(vgl. Bd. I, S. 7 und 31).

la*) Köln, Stadtarchiv, Band XXX der Farragines der BrüderGelenius, p. 433497, ist von zwei Händen des 17. Jh. aus la ab-geschrieben, p. 433459 (Buch I bis Anfang von 111,2) von derersten, das ganze 3. Buch, doch ohne den Prolog, von der zweiten.

la**) Brüssel, Königl. Bibliothek 8935, 17. Jh., enthält nebenanderen Papieren der Bollandisten fol. 211 eine an diese 1638 vondem Jesuiten P. Johannes Oamans übersandte Abschrift nur des 3. Bu-ches der Vita ohne Prolog ebenfalls aus la: 'ex manuscripto insignipergameno bibliothecae et ecclesiae collegiatae Monasterii Eifliae de-sumpta'.

Für la* und la**, die ich nicht verglichen habe, stütze ich michauf die Angaben von Poncelet S. 626.

lb) W i e n , Nationalbibliothek 311-93, vorher bis 1921 Hs. 9397a derehemaligen K. K. Familien^Fideikommissbibliothek, das Sanctilogiumdes Regulierten Chorherrn und Subpriors Johann Gielemans (t1487) im Stift Rubea Vallis (Rookloster, Rouge Cloitre) bei Brüs-sel 2), Band IV, fol. 1045 v1049, ist lediglich ein Auszugder Vita, der nach der Ueberschrift 'Passio sancti Engheiberti Coloui-ensis archiepiscopi, que est VII 0 Idus Novembris' in der Mitte von 1,2mit den Worten: 'Sanctus Enghelbertus erat vir nobilis valde ac spec-tabilis genere nee degeneravit moribus, quia ab ineunte etate' (untenS. 236,28. 237,4) einsetzt und in der Hauptsache mit dem Ende des 2.Buches abschließt. Aus dem 3. Buch folgen nur noch Kap. 50 und 56im Auszug, wobei das den Schluß enthaltende Blatt 1049 verheftet ist.

Poncelet hat die Hs. erst während der Korrektur benutzen können(vgl. seine Ausgabe S. 626 Anm. 3 und S. 946). Von mir ist sie so

D Die frühere Geschichte der Hs. zeigen Eintragungen des 16. und17. Jh. Am 12. November 1500 schenkte sie der Subdiakon und Prae-sentiarius des Kollegiatstiftes St. Severin in Köln Johannes Mirbach demAdam Mirbach, Pastor von Marmagen und Priester-Kanoniker in Mün-stereifel. Von ihm ging die Hs. über an zwei Mibkanoniker, die Ge-brüder Gartzwiler, von denen sie der eine, der Dekan und KanonikerHilger Gartzwiler (vgl. Hartzheim, Bibliotheca Coloniensis, 1747, S. 140),durch Testament dem Doktor der Theologie und Dekan von MünstereifelJakob Reinfeld, seinem Nachfolger, vermachte. 1614 schenkte dieser dieHs. der Süftshibliothek. Später gelangte sie auf unbekannte Weise indas Gräflich Plettenbergische, dann Esterhazysche Schloß Nordkirchenin Westfalen (vgl. Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Gesehichts-kunde VI, 36 unter Nr. 4), von da mit diesem in den Besitz des HerzogsVon Arenberg; vgl. A. Huyskens, Annalen 86 (1908), S. 4 und PonceletsAusgabe 626 Anm. 4.

2 ) Ueber Gielemans vgl. A. Poncelet, Anal. Bot!. XIV (1895), 5 ff.(über den vorliegenden Text S. 23); AneedoUi ex codieibus hagiographicisJohannis Gielemans, Brüssel 1895; Le legendier de Pierre Calo (Anal.Boll. XXIX, 1910, S. 10 und 89 ff.). Vgl. auch Levison, SS. rer. Merov.VII, 541, 695.