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beginnt 1 ). Für die spätere Entstehung der Kapitel 42—49 läßt sichein chronologischer Beweis aus dem letzten (49) führen. Der dorterwähnte Abt des Klosters Eberbach, Raimund von Köln 2 ), war Abterst seit 1228. Wo der zweite Teil des dritten Buches in der Urvitaund damit die ganze Urvita aufhörte, ist dagegen nicht klar zu erken-nen. Die das 64. Kapitel abschließenden Worte: 'Cum autem multaibi fiant miracula, propter tedium legentium tantum excellentiora que-que notare studui' (unten S. 321) kommen zwar nicht als Abschluß inFrage, könnten aber möglicherweise an die Stelle eines solchen getretensein. Ein chronologischer Anhaltspunkt läßt sich aus den Kapiteln62—74 nicht gewinnen. Den letzten gibt Kap. 61 (unten S. 319), wovon einer Heilung berichtet wird, die etwa V? Jahr nach der Zerstörungder Burg Isenberg, also wahrscheinlich im Sommer 1226, stattfand 3 ).Vielleicht schloß also die Urvita mit dem Kapitel 61 oder mit einem dernächsten ihm folgenden.
Was die Entstehungezeit anbetrifft, so hat man sich mit Rechtdamit begnügt, hierin den Angaben des Verfassers zu folgen, nämlichdaß die Vita nach dem 20. September 1226, dem Tage der Bischofs-weihe Heinrichs von Molenark (unten S. 270) entstanden sei. Für dieVita in ihrer heutigen Form trifft dies ja auch zu; aber Greven hatschlagend nachgewiesen' 1 ), daß die zugrunde liegende Urvita bereitsvor dem genannten Tage bestanden haben müsse. Die Frage, wannCaesarius deren Niederschrift begonnen hat, wurde von Greven dahinbeantwortet 5 ), daß dies nach Dezember 1225 geschehen sei, und zwarauf Grund einer seiner 64 Sonntagshomilien, die sich mit dem TodeEngelberts beschäftigt 0 ) und spätestens im Dezember 1225 entstandenist, obwohl sie eine Homilie für den 14. Sonntag nach Pfingsten ist 7 ).Ferner ist vielleicht von Bedeutung eine Stelle der Vita, an der voneiner großen Teuerung die Rede ist (I, 8, unten S. 247). Hier erzähltCaesarius jene hübsche, lebendige Episode von dem gerade im Aus-reiten begriffenen Engelbert, der trotz des Drängens seines Marschalksden in Oberdeutschland Überfallenen Kaufmann bis zu Endeanhört und ihm zunächst stehenden Fußes noch eine Schutzurkunde
!) Das danach nur in der 2. Handschriftengruppe sich anschlie-ßende Kapitel ist wohl ein späterer Zusatz und geht schwerlich aufdie Urvita zurück.
2 ) Vgl. unten S. 311 Anm. 3.
3 ) Wenn die Zerstörung von Isenberg gleichzeitig mit der vonNienbrügge erfolgt ist, muß sie noch im "Winter 1225/26 stattgefundenhaben, da der Beginn der Errichtung der Stadt Hamm i.W. ausdrück-lich nach dem Fall von Nienbrügge auf den 4. März 1226 angesetztwird- vgl. Levold von Northof, Chronik der Grafen von der Mark (ed.Zschaeck, MG. SS. rer. Germ. N. S. VI, 1029), S. 28. Der Jim* von Blankensteinals Ersatz für Tsenberg wird auf den 12. Mai 1226 angesetzt (eb. S. 29).
4 ) a.a.O. 16ff.
6 ) a.a.O. 14 ff.
e ) Vgl. diese Ausgabe Bd. I, S. 153 f. (Nr. 220).
7 ) Vgl. Greven a. a. O. 33.