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raatris Jhesu Christi', worin er aus dem 2. Buche unsere Stücke 4—10.20. 21. 33 und anderes, das nicht Caesarius entstammte, unterbrachte.Die Einleitung beginnt wiederum nicht passend mit dem BuchstabenH: 'Hec miracula de beata virgine Maria que sequuntur sua preceet iuvamine ad unigenitum filium suum multos consolentur'. Abernur 14 solche Marienmirakel werden gegeben; denn auch inhaltlichfern stehen dieser Kategorie jene 4 Schlußgeschichten, die infolge-dessen Meister in seinen Anhang I 1—4 (unten Nr. 31—34) verwiesenhat. Der Kompilator hat so den Stoff nicht eben harmonisch gegliedert:Buch I enthält — nach meiner Einteilung — 45 Kapitel, II 57, III14 Kapitel.
Mit Recht hatte Fr. Wolff seine Kopie von 2b mit III 14 ab-geschlossen, da er sah, daß alles, was folgte, einen anderen Teil derKompilation oder, will man es so fassen, einen Anhang bil-det. Besonders zeigt sich der selbständige Charakter der weiterin 2a. b folgenden Sammlung der Marienmirakel (Nr. 35—103) inder besonderen Ueberschrift: 'Iste über est de miraculis beate Marievirginis' und in dem aus dem sogen. Potho entnommenen Prolog:'Ad omnipotentis Dei laudem' usw. Hätte der Kompilator diese Samm-lung seinem so ärmlichen dritten Buche einverleiben wollen, so hätteer mit dieser schönen Vorrede die beste Gelegenheit zur Ueberleitunggehabt. Der handschriftliche Tatbestand widerlegt ohne weiteres dasVerfahren von Meister. Dieser rückte den Prolog 'Ad omnipotentisDei laudem' an die Spitze des 3. Buches und erhielt so zwei Ueber-schriften und zwei Einleitungen; überdies verleibte er jene Samm-lung selbst vollständig diesem 3. Buche ein, das hierdurch auf 83Kapitel anschwoll, was ihn selbst verwunderte. Bei der ganzen Sach-lage ist es unnötig, im einzelnen die Vermutungen zu widerlegen, mitdenen er sein Verfahren zu begründen und zu rechtfertigen versuchte(S. XLI ff.). Einen gewichtigen Einwand hat Meister selbst gesehen,da bei ihm III 6 aus 2b ein 'dux Polonie' genannt wird: 'de quodictum est in libro precedenti', nämlich I 36. In 1 ist alles in Ord-nung, da dort die Erzählung an ihrer richtigen Stelle II 9 zu lesen ist!Auch merkt ein jeder Kenner der Erzählungsweise des Caesarius,daß all das Plus von 2a. b gegenüber den anderen Hss. fremdesGut ist und nicht einer zweiten Redaktion des Verfassers, sonderneinem späteren Kompilator angehört, der auch den Wortlaut des Cae-sarius umgestaltete. Uebrigens hat Meister gegen Ende seiner Aus-führungen S. XLII f. selbst diese Möglichkeit ins Auge gefaßt. Schön-bach a. a. O. S. 666 hat bereits die Mischung beider Redaktionen beiMeister getadelt; aber das richtige Verhältnis derselben hat er sowenig erkannt wie Poncelet in seiner gehaltvollen Besprechung desMeisterschen Buches; nur die Entlehnungen aus der späten Legendaaurea in 2 hatten diesen Bollandisten doch schon etwas stutziggemacht (S. 47 A. 2), und überhaupt die vielen wörtlichen Entleh-nungen im 3. Buch erregten seine Bedenken. Der Vorzug der Klasse 1