11
schließt natürlich nicht aus, daß der 2. Text auf eine Handschrift der1. Fassung zurückgeht, die an vereinzelten Stellen besser war als dieerhaltenen Handschriften dieser Klasse (vgl. unten S. 76,12. 77,7.83,32. 125,28; s. auch S. 64 Anm. 2).
So lege ich den ursprünglichen Wortlaut des Caesarius, abgesehenvon dem Trierer Bruchstück bei Kaufmann, zum ersten Male meinerAusgabe zugrunde. Die Abweichungen von 2a. b sind unter denText in die Lesarten und bei größeren sachlichen Unterschieden inSternnoten verwiesen, die von dem Kompilator aus anderen Quellen• ufgenommenen Erzählungen in einen besonderen Anhang. Doch habeich zur Entlastung des Variantenapparates manche weniger wichtigeLesarten weggelassen. Auch vor einem Vokal habe ich entsprechenddem deutschen Gebrauch des früheren 13. Jahrhunderts immer -ti-beibehalten, auch wo die jüngeren Abschriften es durch -ci- ersetzthaben.
Den Vergleich mit der unrichtigen Stoffverteilung und Kapitel-/ählung bei Meister mögen folgende zwei Uebersichtstafeln er-leichtern:
1.
M eine
M
eine
M
eine
Ausg.
Meister
A
usg.
Meister
A
usg.
Meister
I 1—41
I
1—41
II
22
II
14
Anhang
42
42
23
II
15
4
II 35
43
42
24
II
16
5
II 36
44
43
25
II
17
6
II 37
45
44
26
II
18
7
II 38
II 1
II
1
27
II
19
8
II 39
2
II
2
28
II
20
9
II 40
3
Prolog 11
29
II
22
10
II 41
4
III
1
30
II
23
11
II 42
5
III
2
31
II
24
12
II 43
6
III
3
32
II
25
13
II 44
7
III
4
33
III
10
14
II 45
8
III
5
34
II
26
15
II 46
9
III
6
35
II
27
16
II 47
10
III
7
36
II
28
17
II 48
11
II
3
37
II 29
18
II 49
12
II
7
38
II
30
19
II 50
13
II
8
39
II
31
20
II 51
14
II
9
40
II
32
21
II 52
15
II
10
41
II
33
22
II 53
16
II
11
42
II
34
23
II 54
1718
IIII
1213
2425
II 55
Anhang
II 56
IQ
II
4
1
II
5
26
II 57
20
III
8
2
II
6
27
III 11
21
III
9
1
3
II
21
28
III 12