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die gerechte Sache hat, stets der Sieger ware. Daaber auch unter den Staaten nicht jeder gerade so vielGewalt hat, als er Recht hat, so dürfte durch denKrieg das Unrecht wohl eben so sehr, oder auch nochmehr befördert werden, als das Recht.
Nun bleibt allerdings der Krieg das einzige Mittel,einen Staat zu zwingen: es müfste sonach nur daraufgedacht werden, es so einzurichten, dafs in ihm diegerechte Sache stets siegte, und die mächtigere wäre.— Macht entsteht durch die Menge; es müfsten so-nach mehrere Staaten für die Behauptung des rechtli-chen Verhältnisses unter ihnen sich verbinden-, undden ungerechten mit vereinigter Macht anfallen. —Dafs dadurch eine stets siegreiche Macht entstehen•würde, daran ist wohl nicht leicht ein Zweifel: aberes ist eine höhere Frage: wie kann man es dahin brin-gen, dafs diese Vereinigung der Staaten stets gerechtspreche?
Ich führe zuförderst die angegebene Idee weiter
aus.
§. 16.
Mehrere Staaten vereinigen sich, und garantiren.»ich selbst unter einander und gegen jeden, der auchnicht mit in der Verbindung ist, ihre Unabhängigkeit,und die Unverlezlichkeit des eben beschriebenen Ver-trags. Die Formel dieses Bundes würde diese seyn ;wir alle versprechen mit vereinigter Macht denjenigen.Staat, stehe er mit im Bunde, oder nicht, auszulil-gen, welcher die Unabhängigkeit eines von uns nichtanerkennen, oder den, zwischen einem von uns undihm bestehenden Vertrag brechen wird.
Ich