■worauf alles ankommt, nicht wie bei dem vernünftle-sen Thiere, dafs es nur so sey , sondern dafs die Mut.ter um diese nothwendige Verknüpfung der Erhaltungder Frucht und ihrer eigenen Erhaltung wisse. Es ratnicht blofs mechanisch noth wendig, dafs sie die Fruchtaus sich erzeuge, und sie in ihrem Leibe bilde, son-dem es wird auch ihrem Bewufstseyn die bedachte, undüberlegte Sorge für die Erhaltung derselben aufge-drungen.
Das Kind wird, nach einem ganz sicher allgemei-nem Naturgesetze, nicht ohne .Schmerzen geboren.Der Augenblick,, da es erscheint, ist der Augenblick,da die Mutter eines Schmerzes entledigt wird, unddaher nothwendig ein fröhlicher Augenblick für sie/Sie wird durch Freude an die Existenz desselbengekettet.
Auch, nachdem das Kind geboren ist, ist das or-ganische Band zwischen ihm und der Mutter nochnicht aufgelös’t. Noch immer wird in der .Mutter dieNahrung zubereitet, welche zu geben die Mutter d?s-selbe Bedürfuifö empfindet, -als das Kind, sie zunehmen.
(Zu einem organischen Leihe gehören diejenigenTheile, in deren einem ein Trieb ist, einem Bedürf-nisse Am andern, welchem dieser andere nicht durchsich abhelfen kann, abzuhelfen; und in dem andernein Trieb, ein Bediirfnifs des erstem zu stillen, wel-ches dererstere eben so wenig durch sich stillen kann;
Mund dieses Verhältnifs nenne ich das organische Band
der