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imiCs der Mann alle seine Triebe erst durch Mühe undThätigkeit der Vernunft unterorduen.
Das Weib ist sonach schon durch ihre-Weiblich«heit vorzüglich praktisch; keineswegesaberspeculativ.In das Innere über die Grenze ihres Gefühls hinauseindringen kann sie nicht, und soll sie nicht. (Da-durch wird «ein sehr bekanntes Phaenomen erklärt. Wirhaben nemlich Weiber gehabt, die in Sachen des Ge-dächtnisses, z. B. in Sprachen, selbst in der Mathe-matik, inwiefern sie erlernt werden kann, als Viel-wisserinnerr sich auszeichneten, solche, die in Sachender Erfindung, in der sanftem Dichtkunst, im Roma-ne, selbst in der Geschichtschreibung berühmt wur-den. Aber Philosophinnen oder Erfinderinnen neuerTheorien in der Mathematik haben wir nicht gehabt.)
Noch ein paar Worte über die Begierde der Wei-ber, SchriftsLellerei zu treiben, die sich unter ihnenimmer weiter verbreitet.
Es lassen.sicli nur zwei Zwecke der Schriftstelle-rei denken j entweder der, neue Entdeckungen in denWissenschaften der Prüfung der, Gelehrten vorzulegen;oder der, das schon bekannte, und ausgemachte durclvpo-puläre Darstellung weiter zu .verbreiten.— Entdeckun-gen können die Weiber nicht machen, aus den obenangeführten Gründen. Populäre Schriften für Weiher,Schriften über die weibliche Erziehung, Sittenle'hreufür das weibliche Geschlecht, als solches, können dieWeiber am zweckmäfsTgaten schreiben; theils, weil
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