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ohne anf ihren 'ganzen weiblichen Werth" Verzichtgethan zu haben. Di^ wenigsten unter denen, diesie erheben, erheben sie auch im Ernste. Nur einigeverirrte Köpfe unter den Männern, welche gröfsten-theils selbst kein einzelnes Weib gewürdigt haben, eszur Gefährtin ihres Lebens zu machen, und zumErsaz da-für das ganze Geschlecht in Bausch und Bogen in der Ge-schichte verewigt sehen möchten, haben sie beredet, der-, gleichen wunderbare Worte Vos zubringen, bei denen sienichts denken können, ohnesich zu verunehren. SelbstderMarm, der den Ruhm zum Haupt- oder auch nur zumNebenzwecke seines Handelns macht, verliert das Ver-dienst seiner Handlung, und, über kurz oder lang,aber unausbleiblich, auch den Ruhm derselben. DieWeiber sollten es ihrer Lage danken , dafs ein solcherVerdacht gegen sie gar nicht entstehen kann. —Aber, was mehr bedeutet, sie opfern dadurch die lie-benswürdige Schaamhaftigkeit ihres Geschlechts auf,welcher nichts widerlicher seyn kann, als zur Schauausgestellt zu werden. Ruhmsucht und Eitelkeit istfür den Mann verächtlich, aber dem Weibe ist sie ver-derblich , sie rottet jene Schaamhaftigkeit und jene hin-gehende Liebe für ihren Gatten aus, auf denen ihregaivsieW r iirde beruht. Nur auf ihren Mann, und ihreKinder-, kann eine vernünftige und tugendhafte Fraustolz seyn; nicht auf sich selbst, denn sie vergifstsich in jenen. — Dazu kommt, dafs diejenigen Wei-ber, welche den Männern im Ernste ihre Celebritätbeneiden, über das wahre Objekt ihres Wunsches sichin einer sehr leicht aufzudeckenden Täuschung befin-den. Das Weib will nothwendig die Liebe irgend ei-nes Mannes, und um diese zu erregen, ■will sie die
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