will zuerstlferr seyn ; weraber mitZutrauen ihm sichhingiebt., gegen den entkleidet er sich aller seiner Ge-walt. Gegen den Unterworfenen stark zu seyn, istnur die Sache des Entmannten, der gegen den Wider-stand keine Kraft hat.
Zufolge diespr natürlichen: Grofsmuth ist derMann durch das Verhältuifs mit seiner GaLtin zuför-derst genötuigt, achtungswürdig zu seyn, da ihre gan-ze Ruhe davon abhängt, dais sie ihn über alles achtenkönne. Nichts tödtet unwiederbringlicher die Liehedes Weibes, als die Niederträchtigkeit «nd Ehrlosig-keit des Mannes. — So verzeiht überhaupt das andreGeschlecht dem unsrigen alles andre; nur nicht Feig-heit, und Schwäche des Charakters. Der Grund da-von ist. keinesweges ihr eigennütziger Anschlag aufunsern Sch uz i es ist lediglich das Gefühl der Unmög-lichkeit, einem solchen Geschleckte sich zu unterwer-fen, wie es ihre Bestimmung erfodert.
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Die Ruhe des Weihes hängt davon ab, dafs sieihrem Galten ganz unterworfen sey, und keinen an-dern Willen habe, als den seimige«. • Es folgt, dafs,da er dies weifs, er ohne seine eigne'Natur, undWürde, die männliche- Grofsmuth, zu verlüugnen,nichts unterlassen kann, um ihr dies so viel als mög-möglich.zu erh Uhlern. Dies kann nun nicht dadurchgeschehen, dafs er sich von seiner Gattin beherrschenlasse, denn der Stolz ihrer Liebe besteht darin, dafssie unterworfen sey, und es scheine, und selbst esnicht anders wisse, als dafs sie es ist. Männer, diesich der Herrschaft, ihrer Weiher unterwerfen, ma>