diese Befriedigung allein sich noch zum Zwecke ma-chen könnte, wäre ein roher Mensch; wovon.. di,eGründe sich tiefer unten zeigen werden. Das Weihiann sich diesen Trieb nicht gestehen. Der Mannkann freien; das Weih nicht. Es wäre die höchsteGeringschätzung ihrer selbst, wenn sie es thäte. Eineabschlägige Antwort, die der Mann erhielte, sagt:nichts weiter, als: ich will mich dir nicht unterwer-fen ; und dies läfst sich ertragen. Eine abschlägigeAntwort, die das Weib erhielte, würde heifsen : ich willdie durch dich schon geschehene Unterwerfung nichtannehmen; welches ohne Zweifel unerträglich ist. —llaisonnement aus dem Rechtsbegrilfe thut es hiernicht; und wenn einige Weiher meinen, sin miifsteneben sowohl das Recht haben, auf die Ileiraih zugehen, als die Männer; so kann man sie fragen:S wer ihnen denn dieses Recht streitig mache, und war-um sie denn sonach desselben sich nicht bedienen. Esist dies gerade so, als ob untersucht würde, ob derMensch nicht eben sowohl das Recht habe, zu fliegen,wie der Vogel. Lassen wir lieber’ die Frage vöm•i; liechte so lange ruhen, bis einer wirklich fliegt.
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Auf dies^ einzige Verschiedenheit gründet sichder ganze übrige Unterschied der beiden Geschlechter.Aus diesem Naturgesetze des Weibes entsteht dieweibliche, Schamhaftigkeit, die in diese:; Art demmännlichen Geschlechte nicht zukommt. Rohe Män-ner prahlen sogar mit Ausübung der Wollust; aber beider schrecklichsten Sittenlosigkeit, . in welche daszweite Geschlecht mehrmals versunken, und dadurchdas Verderben der Männer bei weitem ubertrolfen hat,
hat