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Die Modifikationen des Schönen.
I Erlebnis unvollendet. Das wertvolle Objekt war in meinemi Besitz, und mein Freund lebte. Ich gebrauchte oder geno[s dasObjekt, und der Freund war mir etwas, oder konnte mir etwassein. Jetzt aber ist das Objekt verloren. Es fehlt ihm alsodas Dasein im Zusammenhang der Wirklichkeit; ich kann esvorstellen, aber nicht mehr in diesen Zusammenhang einfügen.Hierbei ist die Vorstellung des Objektes das Teilerlebnis; dasDasein im Wirklichkeitszusammenhang ist das zu ihm Gehörige,und in diesem Falle erfahrungsgemäfs zu ihm Gehörige. Inmeinem gegenwärtigen Erleben aber fehlt dies Moment. Undebenso fehlt in der Vorstellung meines Freundes, nachdem ihnder Tod mir entrissen hat, das erfahrungsgemäfs zu ihm ge-hörige Moment des realen Daseins und der Möglichkeit derrealen Wechselbeziehungen zwischen ihm und mir.
Und dies nun macht, dafs die Vorstellung des verlorenenGegenstandes oder des verstorbenen Freundes für mich gröfserespsychisches Gewicht, der Gedanke daran gröfsere Kraft undAufdringlichkeit hat.
Psychische Stauung als Grund erhöhter Wertung.
Aber wir müssen in diesem Zusammenhänge auf einenPunkt noch besonders achten. Zum verlorenen Objekt, so sagteich, gehört für mich das Dasein im Wirklichkeitszusammen-hange auf Grund der Erfahrung. Dafs aber dasselbe in sol-chem MaTse dazu gehört, dies hat für mich nicht in derblorsen Erfahrung d. h. dem Umstande, dafs das Objekt tat-sächlich existierte, seinen Grund, sondern in dem Wert, dendas Objekt für mich hatte. Dasjenige, was das Objekt mirwertvoll machte, läfst mich so eindringlich seine Wirklichkeitoder den tatsächlichen Besitz desselben fordern. Und dasGleiche gilt von dem verstorbenen Freund.
Und damit ist nun zugleich gesagt, dafs eben dies Wert-volle an dem Objekt oder dem Freunde jetzt meine Aufmerk-samkeit in erhöhtem Mafse auf sich zieht. Und dies hat dieweitere Folge, dafs ich dieses Wertvollen, oder dafs ich desWertes, um dessentwillen ich die Existenz fordere, in erhöhtem