Viertes Kapitel: Arten des Erhabenen.
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tive, und demgemäfs an sich Unlustvolle, eingehen in das Schöne.Es kann ein bedeutsames Moment des Schönen werden, sofernes nämlich sich, oder sofern das Negative an ihm, im Ganzendes schönen Objektes einem Positiven sich unterordnet. Auchdavon aber später ein Weiteres.
Viertes Kapitel: Arten des Erhabenen.
Grundarten.
In unserer obigen Bezeichnung der grofsen Persönlichkeit,als der starken und reichen und in sich einheitlichen oderfreien, liegt zugleich implicite eine erste Unterscheidung vonGrundarten des Erhabenen. Erhaben ist die Kraft; und derReichtum oder die reiche Differenzierung der Kräfte; und dasZusammenwirken vieler Kräfte nach einem Gesetz oder zueinem Ziel.
Diese Dreiteilung ist aber miteingeschlossen in die Unter-scheidung der Arten des Erhabenen, die sich ergibt aus jenerUnterscheidung der Möglichkeiten des Quantitätsgefühles, dieim vorigen Kapitel getroffen wurde.
Ich hob schon heraus das intensiv Erhabene, wie es indem lauten Klang oder dem Fortissimo der Musik, in dermächtigen Leuchtkraft der Farbe, in der gewaltig ausbrechendenKraft des menschlichen Tuns enthalten liegt.
Daneben aber gibt es ein Erhabenes der Masse, etwa desbreiten, massenhaften Gebirges.
Und es gibt ein Erhabenes der Raschheit, etwa deszuckenden Blitzes; und ein Erhabenes des Reichtums, derMannigfaltigkeit, der reichen Differenziertheit, etwa einer buntdurcheinander wogenden Menge oder eines wild wogendenSchlachtengetümmels. Und es gibt endlich das Erhabene desin sich Gegensätzlichen, das Erhabene des unlösbaren oder