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Farbe, Ton und Wort.
das System C E 6 H D mit C, und das System F A C E Gmit F als Basis, auseinander. Jeder Ton weist auf die Basisdes Systems, dem er angehört, als seine Basis hin. Esscheinen also, wenn wir aus diesen sämtlichen Tönen derLeiter eine Melodie gebildet denken, die sich folgenden Töneeinerseits auf C, andererseits auf F als ihre natürliche Basisoder ihren natürlichen Gravitationspunkt hinweisen oder hin-drängen zu müssen.
So verhält es sich denn auch zunächst in der Tat. Solange die Melodie in den Tönen C, E, G, H, D sich bewegt,bleibt sie in der Sphäre oder unter der Herrschaft des C. In-dem dann das F und das A hinzutreten, gerät sie in eine demC fremde Sphäre; sie wird in die Herrschaftssphäre des F hinüber-gezogen. Und dabei ist besonders bemerkenswert, dafs das Cselbst geeignet ist, die Melodie in diese ihm fremde Sphärehinüber zu leiten.
Dazu müssen wir dann aber noch hinzunehmen, dafs dochauch die Töne H und D unmittelbar nicht in C, sondern inG ihre natürliche Basis haben. Insofern erhebt auch das Gden Anspruch, Basis oder Grundrhythmus, kurz herrschendesElement in der Melodie zu sein.
Diesen gesamten Sachverhalt pflegt man dadurch anzu-erkennen, dafs man G, ebenso wie F, als Dominant, jenes alsobere, dies als untere Dominant, innerhalb der Tonleiter undder aus ihren Tönen bestehenden Melodie, bezeichnet.
Zu diesen „Dominanten“, d. h. herrschenden Tönen der Leiter,tritt, wie man sieht, als dritte das C. Dies C aber heifst, ver-möge seiner ausgezeichneten Stellung — wovon sogleich —nicht Dominant, sondern Tonika.
Wesen der Melodie.
Die Melodie nun ist ein, in der Folge von Tönen oderKlängen entstehendes oder sich aufbauendes System von Ton-rhythmen. Die einheitlich abgeschlossene Melodie ist ein ein-heitliches und abgeschlossenes System dieser Art.
Dazu gehört aber die Einheit eines die ganze Melodie be-