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Der Rhythmus.
Die Grundformen des rhythmischen Ganzen.
Dabei können vier Möglichkeiten unterschieden werden.Jenachdem gewinnt das rhythmische Ganze eine andere Form.
Einmal: — Die Bewegung in der ersten Hälfte des Ganzen,also in der ersten elementaren Bewegungseinheit, setzt sichinnerhalb der zweiten in einer sie ergänzenden, aber ihr ko-ordinierten Bewegung fort. Eine Gesamtbewegung läuft inzwei Ansätzen ab. Die erste Bewegung setzt im Beginn desGanzen ein, und gelangt am Schlufs der ersten Hälfte zu einemrelativen Abschlufs. Sie setzt dann von neuem ein, undgelangt völlig zum Abschlufs.
Daraus ergibt sich, wenn wir die Höhe nach Art dermusikalischen Tonhöhen bezeichnen, das Schema:
Dabei sollen durch die Stellung der Hauptbetonungs-symbole, also der ± zwischen den Notenlinien, nicht be-stimmte Höhenunterschiede bezeichnet, sondern nur ganzallgemein die Steigungen und Senkungen der Stimme an-gedeutet werden.
Nach dem hier angegebenen Schema wird man etwa denSatz lesen oder sprechen: „Im Anfang schuf Gott Himmel undErde; und die Erde war wüst und leer. Die Hauptbetonungenfallen dabei auf Anfang, Erde, Erde, leer.
Die zweite Möglichkeit ist diese: Die Bewegung ist eineeinheitlich durchgehende; sie geht durch den Tiefton derersten Hälfte hindurch zum Tiefton des Ganzen, und kommtdarin zum Abschlufs. Sie „geht“ durch jenen Tiefton hindurch,d. h. sie strebt unmittelbar durch ihn hindurch, oder drängtunmittelbar weiter. Es ist am Ende der ersten Hälfte einMoment der Spannung. Dasselbe ist bedingt durch den Ab-schlufs der ersten Hälfte. Dieser ist ein Einschnitt, ein Momentdes Zurückhaltens. Diese Spannung gibt sich kund in einerErhöhung der Stimme. In einer zweiten Hälfte vollzieht sich