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Raumästhetik.
Und die Stilisierung kann andererseits dasjenige an einemIndividuum herausnehmen, was an ihm das Gattungsmäfsigeund gattungsmäfsig Wesentliche ist, und verzichten auf dasEigenartige und eigenartig Charakteristische in diesem einzelnenIndividuum. Diese Stilisierung soll generalisierende heifsen.
Das Herausheben des Gattungsmäfsigen kann aber wiederumVerschiedenes bedeuten. Einmal kann die „Gattung“ enger oderweiter genommen sein. Ein menschliches Individuum gehörtetwa zur Gattung der Bauern oder der Kavaliere. In jedemFalle gehört es zugleich zur Gattung „Mensch“. Und es kanndemgemäfs bei der Darstellung des Individuums das Wesent-liche jener engeren oder dieser weiteren Gattung betont oderhervorgehoben werden. Je nachdem wird in dieser oder jenerRichtung stilisiert. Und es kann wiederum bei jeder dieser„Gattungen“ dieses oder jenes zum Wesentlichen gemachtwerden.
Auch innerhalb der Gattung aber kann wiederum indi-vidualisierend das für diese Gattung Charakteristische, dasEigenartige oder „Eigenwillige“ derselben, betont, oder es kanngeneralisierend das ihr mit andern Gattungen Gemeinsameherausgehoben oder herausgenommen werden.
Generalisierende Stilisierung.
Hier nun handelt es sich um die generalisierende Stilisierungder Formen. Sie bringt zunächst die allgemeinen Bildungs-j gesetze der FormefTeiner Gattung zur selbständigen Anschauung.1 Erst der engeren, dann der weiteren - Gattung. S ie b esteht inder selbständigen Veranschaulichung der Gewohnheiten odereines allgemeinen Bildungsgesetzes der Formen einer Gattung,mit Ausscheidung der Zufälligkeiten im Einzelnen.
Da die von dem allgemeinen Bildungsgesetz abweichenden,oder im Rahmen desselben sich entfaltenden Zufälligkeiten deseinzelnen Individuums begründet sind im allgemeinen Natur-zusammenhang und seinem mannigfachen Spiel der Kräfte,und innerhalb dieses Naturzusammenhanges unvermeidlichsind, so hat solche Stilisierung zugleich zur Voraussetzung