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Der Mensch und die Naturdinge.
aber im weiteren absehen. Wir bleiben bei der Einfühlung indie Dinge, wodurch diese zu Trägern eines Strebens, eines Tunsund Erleidens, einer Aktivität und Passivität, und zu Trägernder darin sich verwirklichenden Kräfte werden.
Diese Einfühlung gewinnt im einzelnen diesen oder jenenbesonderen Charakter, d. h. wir fühlen jedesmal die Strebungenund Kräfte und Tätigkeiten in die Dinge ein, die sich uns ausden erfahrungsgemäfsen Beziehungen der Dinge zu uns, undaus den Kausalbeziehungen derselben untereinander, mit einemWorte aus den Erfahrungen, die wir den Dingen gegenübermachen, ergeben. So verschieden die Dinge unserer Erfahrungsich darstellen, so verschieden sind die Strebungen, Kräfte,Aktivitäten, Passivitäten, die wir in ihnen einfühlend erleben.
Eingefühlte und vorgestellte „Kräfte“ u. s. w.
Hoch ein Zusatz: Mit obigem soll nicht etwa gesagt sein,dafs alles Bewufstsein von „Strebungen“ oder Nötigungen inden Dingen Einfühlung sei. Dasselbe beruht nur durchausauf Einfühlung. Wir sahen ehemals, bei der Einfühlung in dieBewegungen eines fremden menschlichen Körpers, dafs undwie aus der Einfühlung das „intellektuelle Verständnis“ dieserBewegungen sich entwickelt. Ein analoger Prozefs nun voll-zieht sich auch hier.
Zunächst ist festzuhalten: Im Akte der Einfühlung selbstist mein Gefühl des Strebens und Tuns von dem in dieDinge eingefühlten Streben nicht geschieden. „Die Einfühlung“besteht ja eben in der Identität beider, oder in der Identi-fizierung meiner und des Objektes. D. h. ich fühle in der Ein-fühlung in die Erde und den Stein weder mich, abgesehen vondem Stein oder der Erde, strebend, noch fühle ich den Steinoder die Erde, abgesehen von mir, strebend. Ich fühle auchnicht mich strebend, und stelle daneben den Stein oder dieErde als strebend vor. Sondern ich fühle mich strebend indem Stein und der Erde, oder in dem Gesamtsachverhalt, demSchweben des Steines über der Erde. Ich fühle mich so in derBetrachtung desselben.