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Die allgemeinen ästhetischen Formprinzipien.
gesteigerten Höhe zusammen. Die besondere Wirkung dersukzessiven Steigerung ist eine Wirkung des Kontrastes, abernicht des schroffen und unvermittelten, sondern des vermittelten,desjenigen also, bei welchem auch das Kleinere eine sukzessivwachsende Gröfse und Bedeutung besitzt.
Analogien aus dem praktischen Leben bieten alle Fälle desstufenweisen Fortschrittes, der stufenweisen Steigerung desBesitzes, des Könnens, der Stellung. Auch hier hat die stufen-weise Steigerung besondere Eindrucksfähigkeit.
Fünftes Kapitel: Die monarchische Unterordnung und dasästhetische Ganze.
Prinzip des Gegensatzes dominierender Elemente.
Auf den Gegensatz der despotischen und der freien Unter-ordnung kommen wir weiter unten zurück. Zunächst lassenwir ihn in den Hintergrund treten, und verfolgen ganz allge-mein das Formprinzip der eigenen Bedeutsamkeit des Unter-geordneten, oder das Prinzip des „Gleichgewichtes in der Unter-ordnung“, weiter.
Ich sagte oben: Die Zusammenfassung eines Ganzen ineinem einzigen Punkt schliefse die Gefahr in sich, dafs dasGanze von diesem Punkte verschlungen, also die Mannigfaltig-keit, die Fülle, der Reichtum für uns und unseren Eindruckverloren gehe. Dieser Gefahr wirkt das eigene Gewicht desUntergeordneten entgegen.
Jemehr nun aber das Untergeordnete selbständige Bedeu-tung behauptet, d. h. von einem herrschenden Elemente nichtabsolut beherrscht wird, ist es „natürlich“, oder entspricht esdem Bedürfnis des Geistes, dafs in diesem Untergeordneten,oder dem von jenem Element beherrschten Mannigfaltigen, neueherrschende Punkte hervortreten, die dasjenige in dem Mannig-faltigen zur Einheit zusammenfassen, was durch jenes eine