Druckschrift 
1 (1797)
Entstehung
Seite
406
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4v6 z. B. Von der Regier, des teutsch. Reichs übech.

Griefen der Hanbwerksleute übliche Begrüßungs-For-m e l enthalten. Auch diese ist nach dem Verhälmiß, worindiejenigen stehen, welche an einander schreiben, verschie-den, als; Unsre Dienste, oder unsre Freund-schaft, unsre sreundvettrrliche, untehthänigste?freundliche Dienste und was wir mehr Liebesund Gutes vermögen, zuvor. Hieraus folgt erst dirAnrede selbst: Durchlauchtigster u. s. w.

Wenn Höhere an Niedere schreiben, so ist die gewöhn-liche Anreden Lieber Getreuer, Lieber Besonde«rer, bey Geistlichen Lieber Andächtiger, zuweilenauch mit einem Beysatz nach Beschaffenheit der Umstände?z. B- an einen Grafen: Hvchwyhl- oder Wohlgeborner,an emen AUichen, oder einen, der adlichen Rang hat,Edler und Bester, an Gelehrte Hochgelahrter, lieber Ge-treuer. Im Eontcxt geschieht gemeiniglich die Anrede durchDu, Zhr, Derselbe, der Herr u. s. w,

Am übelsten ist es endlich, wenn von mehrern an meh-rere , die aste in verschiedenen Verhältnissen stehen, geschrie-ben werden soll, In diesem Fall muß eines jeden Verhält-niß bey jeder Gelegenheit sorgfältig besonders ausgedrücktund zu Verhütung aller Verwechslung Lurch das eigne Wor?relhccäve gewahrt werden *),

S- t-5.

Nächst dem Kanzler)-Eeremoniel ist das Hof- Eere-rnoniel, welches sich in persönlichen Dingen äussert. Ln

In den Lslsec für. Lubl. dlov, Pom- l. S. 4>2. u. f. undhieraus in Putters Anlcir, zur Jurist, Praxi findet sich LH.2. S, folgendes Schreibey der eoangel. Stände des Iran,tischen Kreises, weiches im Namen eines Fn-rsten, eines Gra-fen und einer.'Reichsstadt akgefaßt war, an. das Reichs-