5 . C. Von den Reichsstädten. ZZ7
genommen wurden» Man sah sie also jetzt als neu hinzuge,kommend an und daher mußten sie sich mit den letzten Plätzenbegnügen» Urberhaupt aber kann Neichthum und Machtunter den Städten eben so wenig einen rechtlichen Umterschied wirken, als unter den übrigen Neichsständen.
Die Schwäbische Bank ist ungleich stärker. Aufderselben sitzen i) Negensburg, 2) Augsburg,Z) Nürnber-g, 4) U l m, 5) Es lingen, 6) Reut-lingen, 7) Nördlingen, 8) Rotenburg an derTauber, 9) Schwäbisch-Hals, io) Rot weil, 11) Ue-berlingen, 12) Heilbronn, iz) Schwäbisch-Ge-münd, 14) Memmingen^ i;) Lindau, 16) Dün-kelsbühl, 17) Biberach, i8) Ravensburg,19) Schweinfurt, 20).. Kempten, 21) Winds-
heim, 22) Kausbeuern, 2z) Weil, 24) Wan-gen, 2;)Zßny, 2Ü) Pfullendorf, 27) Offen,bürg, 28) Leutkirchen, 29) Wimpfen, z-H ÄZeis-senburg im Nordgau, zr) Giengen, Z2) Gen-gen b a ch , z;) Z ell am Hammersbach, ;4> Du ch-horn, 35) Aalen, zä) Dopsingen, Z7)Buchaüam Federsee.
Der Aufruf dieser Städte geschieht von einer Bank zurandern, zur Rheinischen, werden aber noch die io Vsrein-städte im Elsaß und Gelnhausen gerechnet, auch fehlt cs hiernicht an Streitigkeiten wegen des Vorsitzes.
Das Directoriunr in dem gesammten reichsstädtischerrColleges ist nicht beständig bey einer Stadt, sondern cs wirdjederzeit von derjenigen geführt, in deren Ringmauern disCollrgialversammlung gehalten wird, Als daher unter K»Carl VH. der Reichstag von N gensbmg nach FranksmLverlegt würde, so übernahm Zranksurt das Direcko,Leger Laub. N