ZQ§ 2. B. Von der Pers. des Kais. u. den Reichsst.
auf dem Reichstags nicht mit ihren Titel», sondern blosnamentlich (alio nicht Fürstbischof von Fulda, son-dern blos Fulda) ausgerufen werden, so kann man ausdem Aufrufzettel und aus den Reichstags'Protokollen garnicht einmal abnehmen, ob Fulda eine Abtey oder Bis-thum ist. Aus der Reichskanzler) erhält cs indessen denBischöflichen Titel.
' Auf Fulda folgt der gefürstete Abt von Kempten,sodann die gefürstete Pröbste von Ellwangen, Berch-tolögaden und Weisenburg, und endlich die gefür-steten Aebte von P r ü m, Stablo und Corvey*), wel-che alle noch vor 1582. gefürstet sind, und einzeln ihr-Stimmen abgebsn können.
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Außer den Bischöfen und Prälaten haben auch nochauf der geistlichen Bank die geistlichen Ritterorden,nemlich der Zoha n niter - und Teutsche Orden Sitzund Stimme erhalten.
Der Johanniter - Orden ist der älteste, welcherschon im Jahr 1099. im gelobten Lande entstand. Seineerste Entstehung hat er einigen Kaufleuren zu verdanken,welche Johann dem Täufer zu Ehren ei» Hoipital zuJerusalem stifteten. Anfangs hatten dieHosvitalbrüder blos
^) Oeffentlichen Nachrichten zu Folge ist der Abt von Cor-vey nunmehro ebenfalls zum Bischof vom Pabst ernanntworden, auch HUl Liese Ernennung bereits von dem kaiserlichenHofe anerkannt seyn. Allein auf dem Reichstage ist dies nochnicht zur Sprache gekommen, anch hat besonders Corvey we-gen seiner neu erhaltenen bischöflichen Würde noch keinen bd-hern Platz im Fürstenrath verlangt, welcher aber auch schwer-lich zugestande» werden würde.