Druckschrift 
1 (1797)
Entstehung
Seite
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Einleitung/

Sen, ihm zu befehlen, und die Macht, ihren BefehlenRespect zu verschaffen wenn er dagegen aber nicht denUrsprung dieses Rechts und dieser Macht, noch wenigerdie Gränzen von beyden kennt! Was ist die Folge vondieser Unkunde? daß entweder der Türgergeneigc ist, jedeHandlung des Fürsten, als despotisch auszuschreyen, undUnzufriedenheit, und Mißmuth zu verbreiten, oder daß dieRegenten, bey denen die Neigung unumschränkt zu herr-schen, wie bep allen Menschen, die nicht von der MutterNatur verwahrloßt sind, Erbsünde ist, immer weiter umsich greifen, und es so nach und nach dahin bringen,daß ihre Unterthanen aus frcyen Menschen, Sclaven wer-den, die sich geraume Zeit jede Unterdrückung gefallen las-sen , bis denn endlich das Maas voll ist, und solche Greuel-volle Srenrn sich ereignen, als wir in Frankreich erlebt ha-ben! Wer seine Rechte kennt, wird sie zu erhalten wis-sen, wer sie nicht kennt, gerälh in Gefahr sie zu verliehren.

Sollte eS aber auch rathsam seyn, besonders in un-fern jetzigen Zeiten, das Studium des positiven Staats-rechrs populair zu machen? So kann nur der fragen,der gern im Trüben fischen möchte. Ist die Constitution iMGanzen gut ist sie zu Wolksglück angepaßt unddies glaube ich *) von unsrer trutschen Constitutionso sehe ich nicht ein, wie es gefährlich werden könnte, dieKemttmß derselben allgemeiner zu mache». Einzelne Feh-ler mag sie immerhin haben, allein das sind doch keine solcheFehler, di« eine Zerstöhrung des Gebäudes nöthig machten.

") S. m eine Abhandlung über die Güte der deutschen StaaSr,Verfassung j in der deutschen Monatsschrift vom Januar