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IV. DE TONIS.
«os Versus scandire per neumas disceque scire,
Musica nam cantum sociat metrum quoque rhythmum 1 .Postquam autor sufficienter determinavit de tribus alpha-betis per claves et voces in sinistra manu situatis et de mono-chordo, et deinde de modis, quibus cantus contexitur, et post-modum de octo tonis cum pluribus aliis quse circa easdemmaterias incidunt, nunc circa finem libri, cum musica non solumrespiciat cantum varium, sed etiam rhythmum debite conjunctum,ne una pars rhythmi in numero syllabarum excedat alterampartem, immo etiam metrum diversum et prsecipue hexametrumet pentametrum: Idcirco nunc subinfert, qualiter versus eorun-
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dener meister lehrt, daß du auch könnest nach noten die verse studi-ren, sintemal musica fügt zum gesang auch rhythmus und versmaas“ 2 .Nachdem das werk hat sattsam gehandelt von den drei alphabeten nachschlüsseln und tönen der linken hand, vom saitenspiele, von den inter-vallen und darauf von den acht tonarten nebst manchem, was sichdaran hängt, kommt nun noch eines zum ende. Da die musik nichtallein den verschiedenen gesang lehrt, sondern auch rythmus und tact,(der dazu gehört, daß nicht ein tacttheil bei der sylbenzahl größer ausfalle,als der andere theil,) ja selbst das verschiedene versmaas und hauptsäch-lich hexameter und pentameter: darum denn ist jetzt angefügt, wie
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1 Geschrieben rigmum. 2 Dieser theil ist ganz kurz weggekommen,aber man bedenke, daß zu Hugo’s Zeiten noch fast allgemein die musica planades Gregorianischen gesanges galt und der Mensuralegesang erst in Francoaus Köln seine begründung, seine entwicklung aber durch Johannes de Murisfand. Den Franco aber setzt Forkel II, 391 in die zweite hälfte des eilftenjahrhunderts, also etwa gleichzeitig mit Guido von Arezzo. Kiesewetter, ge-schichte der europäisoh-abenländisehen oder unserer heutigen musik. Leipzig1834, s. 30, 102 dagegen erst um 1230, also ein Jahrhundert vor Hugo. Dieweitern mensuralgesangschriftsteiler aber werden, Walther 0dington um 1240,Marchellus von Padua um 1310—1320 gesetzt, während Joh. de Muris mitunserem Hugo gleichzeitig schrieb. Forkel II. 426. Kiesewetter 102. Daßdie harmonielehre im buche noch gar nicht berücksichtigt ist, während sieschon von Hucbald von St. Amand in Flandern um 930 im auszug gebrachtund wieder namentlich durch Johann de Muris weiter ausgebildet ward, darfnicht wunder nehmen. Denn diese gehört jedenfalls nicht in einen populärenleitfaden für angehende junge musikanten, so wenig als heut zu tage dergeneralbaß.