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IV. DE TOMS.
505 Ut Re Mi primus tonus usurpat, quoque ve./ Ius;
Tertius, Octavus. Ut Re Fa datque secuiulus,
Per varias claves Ut Re Fa, sed superaddesC Fa Ut et tales G Sol Re Ut accipe claves.
La La Sol quartus, Ut Mi Sol dat tibi quintus,
510 Sol Sol Fa Sol La septeno sunt sociata.
„Magnificat“ psalmus jungatur et hinc Henedictus,
Quos diversorum mutabit forma tonorum.
Primus, cum terno sextoque [ 111 ] tono sociato,
Trudenti Ni Ne voces cupiunt sociare,
5 i 5 Septimus, octavus Fi Dict, quarlusque secundus.
Septenum Ni Ne cupiunt aliqui relevare.
Per dictas quintum voces fert virgula sursum,
Ut tibi subscriptus plene dat noscere cantus.
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formen der reib nach. Folgende verse lehren dich deutlich, die psalmenzu singen 1 : Ut, Re, Mi hat der erste ton und auch der sechste; derdritte und achte hat Ut, Re, Fa: so auch der zweite, aber mit ver-schiedenen schlüßeln, zu Ut, Re, Fa, nämlich von C Fa Ut an derzweite, von Sol Re Ut die andern. La La Sol hat der vierte, Ut MiSol gib dem fünften, Sol Sol Fa Sol La ist mit dem siebenten verbun-den. Daran schließe sich an der psalm Magnificat und Benedictus, dienach den verschiedenen tönen sich auch verändern. Der erste mit demdritten und sechsten wünschen die sylben ni in Magnificat und ne inBenedictus, [ 515 ] mit einem stoßer 2 (Trudens, nach aufwärts ge-schleifte note) zu begleiten, ebenso thun es der siebente und achte,auch der vierte und zweite mit den sylben fi in Magnificat und dict inBenedictus. Im siebenten lieben einige die sylben ni und ne etwas zuerhöhen. Bei den genannten sylben führt das rüthlein 3 den fünftennach aufwärts, wie dir die noten genauer besagen.“
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1 Siehe hier besonders tafel IV und die Zusammenstellung der psalmo-dieen am Schlüße der dritten notenabtheilung. Vgl. auch auf protestantischemgebiete A. Ebrard ausgew. psalmen Davids nach Goudimel, deutsch und vier-stimmig. Erlangen 1852. 2 truden ist wohl dasselbe wie gutturalis bei
Ambros, gesch. der musik II, s. 79? Ambros sagt: „Gutturalis ein mit derkehle rasch auszuführender Vorschlag“. 3 virgula: note mit dem striche.Unsere halbe, während die viertel zum ringe oder vielmehr Vierecke keinenstrich haben. Siehe die facsimile am anfange der noten. Vgl. übrigens Forkelallg. gesch. d. musik I, 275. Ambros, gesell, der musik II, s. 76.