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Flores musice omnis cantus Gregoriani
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107
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IV. DE TONIS.

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435 Quatuor et tales dixerunt esse plagales.

Sic nunc, qui ternus tonus est, fuit ille secundus,

Et nunc, qui quintus, tunc ternus erat vocitatus,

Et qui septenus nunc, quartus tunc fuit ille.

Aut fient os dominos dicas servosque plagales.

44o Sic primi servus tonus est de jure secundus,

Tertius liinc dominus ejus servus quoque quartus,

Cum quinto domino [98] sextum servum sociabo.

Septimus octavo redimitus sit quoque servo.

Nomina sunt alia diversa plagalibus apta.

445 Autlienti sursum tendunt servique deorsum,

Quamvis communes retinere queant sibi fines,

Ut tibi subscripta clare dant noscere dicta.

Sequitur quartum et ultimum capitulum hujus libri, in quoautor juxta promissum suum factum in libri principio tractat detonis. Et dividitur bsec pars in duas. In prima parte praemittitautor istius capituli materiam. In secunda parte prosequitur

jetzt der dritte ton heißt, war so ursprünglich der zweite, unser fünfterder dritte, unser siebenter der vierte der alten.

Die authentischen sind die herren, die plagalen die knechte. Soist der knecht des ersten mit recht der zweite, [440] der dritte ist herr,und knecht ist der vierte. Mit dem fünften als herrn ist als Sklave dersechste verbunden, und der siebente ist der gefreite für den achten alsSklaven. Andere verschiedene namen sind für die plagalen erfunden.[445] Die authentischen streben zur höhe *, die plagalen nach der tiefe,wiewohl sie walten im gleichen gebiete, wie aus dem folgenden du kannstklärlich ersehen.

Folgt des buches viertes und letztes capitel, in welchem derdichter nach seinem am anfange gegebenen versprechen handelt vonden tönen oder tonarten. Es hat zwei theile; der zweite beginnt mitv. 418. 2 Der erste theil besagt: nachdem du in des buches erstem

*

1 d. h. bis zur octave hinauf, die andern zur quarto hinunter. Vgl. For-kel, allg. geseh. der musik II, 171. 2 Wieder eine höchst eigenthümliche

eintheilung, für den ersten theil zwei verse, für den anderen das ganzecapitel 1