I. DE TRIBUS ALPHABETIS. 41
Per solvatnram, qua; multam fert tibi curam.
7s Quando mutabis, vocem pro voce locabis,
Sicque dabit voces semper mutatio plures.
Si mutare cupis, normas lias mente tenebis:
Nunquam mutabis, nisi sit mutare necesse,
Si varias cupias tibi normas artis adesse,so Vocem si clavis liabet unum, non variabis.
Gamma Ut ac A Re B Mi que nequis variare.
Cujus sunt (/(‘minae, poteris bis eam variare,
Sed non mutatur B Ea B Mi nec variaturEjus et octava, ne sit mutatio prava,ss Nam FaMi clare nunquam poteris variare.
Clavibus in quinis sic voces non variabis,
Vel dic septenis, si mavis, nam BFa BMi [2G]
Binas per duo BB claves annectis utrique.
Sequitur secunda pars principalis hujus capituli, in quaautor declarat vocum tribus alphabetis praescriptis junctarummutationem. Et dividitur haec pars in duas. In prima parte
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d. h. die solvatur, die tüchtig dich nehmen soll in die kur. [75] Wenn duwechselst, setzest du ton ein für ton und so gibt der Wechsel immerverschiedene namen der töne. Willst du wechseln, so merke dir festdiese regeln: Du wechselst nie, es sei denn geboten durch notli, wenndu die mancherlei regeln der kunst willst beachten. Hat der schlüßel(Ton) nur einen ton (namen), sogibts keinen Wechsel. Gamma Ut, A Re,B Mi, die laßen nicht wechseln. Hat er zwei namen, so gibts einendoppelten Wechsel. Doch B Fa B Mi das laßt sich nicht tauschen nochwechseln, auch seine octave, sonst gibt es eine schlechte mutation,denn Fa Mi verträgt in klürlicher weis’ nie den Wechsel. [85] Drumbei fünfen der töne laß du den Wechsel, oder, wenn du so willst,hei sieben, denn BFa BMi ist wegen seiner zwei B und zwei schlüßelje doppelt zu rechnen 1 .“
Es folgt der zweite kaupttheil des capitels, der handelt von dermutation, dem Wechsel oder austausch der nach dem vorigen mit dendrei alphabeten verbundenen namen oder tonzeichen (Ut, Re, Mi etc.).
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1 Als B Fa und als B Mi.