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Deutsche Rechtssprichwörter
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77) Jeder ist König und Kaiser in seinem Hause.

78) Der beste Anker ist das Haus.

79) Thürstoßen und Heimsnchen ist Eines wie das Andere.

80) Binnen meinen vier Pfählen muß ich sicher sein.

81) Jedem soll seine Behausung die größte Sicherung sein.

82) Jedes Bürgers Hans ist seine Veste.

83) Mein Haus ist meine Burg.

84) Haus und Hof sind gefreit.

85) Man weist den Hof so frei, als die heilige Kirche.

86) Schösfenhaus ist frei.

87) Die Mühle hat besseres Recht als andere Häuser.

88) Der Pflug mit den Pferden soll friedlich und sicher sein.

89) Die Mauer heißen wir heilig.

90) Jede Kirche ist in Gottes eigenem Frieden.

91) Gottessriede ist aller vorzüglichster Friede.

92) Wer die Freistätte verletzt, hat den Bischof heimgesucht.

93) Der Altar ist der Ehren wohl werth, er ist das Herz des Gottes-hauses.

94) Wer in der Kirche Uebel thut, den schirmt die Kirche nicht.

95) Die Hirten haben überall das Geleite.

96) Der Landweg hat fürstlich Geleite.

97) Posthäuser haben Burgfrieden.

'0 Tapp V 7. 9:Es ist ein yed' künig vnd keyser in seinem haust". FranckI 131.. Wander 91. I. ") Grimm. W. II 217:dornstosssn und üeimsueüendas rvsrs ßl>'eli eins als das ander". Estor III 615 § 1017. °0 Rechtssp. 105:dieweil einem jedem seine Behausung die gröstte sicherung sein soll-". §)fen 130not.:das ainsm ^dsn xurxsr sein bans sein vsst r:ez'", Gaupp II 221, Meiller56. ^ Hillebr. 193, 277. °0 Grimm. W. I 355:lins und Volk ist Zelr^Zt".

Grimm. W. II 472 : .,vnd wissen den Iioü' also Irsx als dis üs^li^s Iriielr".

°°) Günther III 408:je des LelisKsneo Lirm is Irl". Schwab. W. 205:diumüle bat besser rslit danne ander liiussr". Ludewig X 240:Vortmsr so

sal der ?üluelr mit den Viierden . . vrlliir und me er sin". Kais. Frbg. 596,179:Dye Maur heissen Wir heilig". °") Angcls. 250 Z 1:^.sle oiriee is midrillte on (tristes a^enan gridlre". 388, 31. Angels. 250 Z 1 :Kodes §ridü isealra xridlis stzlost to Zeearniamrs". 384, 1. Augsburg 12. 4. Asega 323Z 5:lüstet alter is tlrsre srana rvsl rvertü, dis is tdi liirts tkes §odis ikusss".Richth. 127. 1. 11. k'riesolre V7etten I 140. ") Schwab. S. 194, 4 :"Wer in der

üireüen iekt übelss tüut, den beseliirmt dis Irirek nit". Rügen 283, 213:deHerden hebben des Geleide, in wemes Gude se hueden". °°) Rügen 13, 10:deLandtweg hefft Fürstlich Gelcidc". Estor I 870 h 2162.

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