403
Achtes Kauptstück.
Gericht.
1) Einleitung.
1) Gericht ist Gottes Werk.
2) Gericht stärkt Gottes Lob.
3) Das Urtheil ist Gottes.
4) Der Richter sitzt an Gottes Statt.
5) Das Gericht ist eine Krone der Bescheidenheit.
6) Die Gerichtsgewalt haben, haben auch Friedensgebot.
7) Wo man Gericht hegt, gebeut man Friede.
8) Alle Gerichtsstätten haben das Geleite.
9) Wo Gericht ist, da ist Friede.
10) Das Recht kann Niemand zwingen ohne den Richter.
11) Jedes weltliche Gericht beginnt von Wahl.
12) Gaugerichtsbarkeit ist der Landleute freie Wahl.
13) Die erste Hand des Gerichts ist der König.
14) Jeder Richter sitzt an des Kaisers Statt.
b
') Rechtssp. koi. 94 und 101. v. Agric. 38, 62. 0 Kl. KE. I 1 „Zerlektesterlcet Aotss lob". 0 Holl. Sachs. 33, 24 „änt vonniss is Zooäs. 0 Kling 188u. 1 und 252 u. 1. Wgl. 227, 39; 372, 32. 0 „äns AsrieNte ist eins erons allerNssolisiäsnNeit". Kl. Kais. E. I 6. 7. °) Rügen 47. 37: „de Gerichtwalt hebben,de hebben ock Fredebott". ') Rügen 48, 37: „Wor men Gerichte heget, dar bülh
men Frede". 0 Rügen 49. 38: „Datt hebben alle Gerichtsteden_des Gcleydc".
0 Rügen 48, 37 „wor iß Gerichte, dar iß Frede". >°) Kling 212 1>. 2: „Das Rechtmag niemand zwingen ohn den Richter". Sachs. I 35: „41 rverliL xsrielitsNeust bsgin von lrors«. Spiegel deutscher Leute 75, 77. Fidicin I 84: „xo^es-eax is äer iLnäluäs Iris Irors"; Kling 37 a. Bist. 31. Sachs. I 56. ^) Schwab.S- 103. 14: „äx srsts Iranä äss ZerieNtes äas ist äer lrüniß". ") Kl. Kais. E.III 13 (205): „ein iglielr riolrter sitrist an äes lrsissrs stat".
26