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Deutsche Rechtssprichwörter
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eine Magd einen Mann, mag man wohl aus dem Dienste gehen und behältdoch so viel Lohn, als man für die Zeit verdienet hat";°) die Ehe aber hatdie Dienstmiethe gebrochen.

Mnstes Kaupt stück. >

Erbrecht.

1) Erbe.

1) Mit welchem Gut der Mann erstirbt, das heißt man alles Erbe.

2) Was die Egge bestrichen und die Hacke bedecket, folget dem Erbe.

3) Großvaters Nachlaß das ist Erbschaft.

4) Ein Pfennig erspart ist auch gewonnen.

5) Was erbsweis hinaus geht, dem hat Niemand nachzulangen.

6) Was Einem angeerbet ist, der hat die Gewere von dem Todten.

7) Alte Trenschaft verstirbt nicht.

8) Unrecht folget dem Erbe nicht.

») Saolis. sx. I 6, 1:Litt svslksins xuds äs man bestirlt, äst Lot allstervs«. -) Sert. S. 282 (vol. II toin. III). ') Richthofen 373 Z 2:oldevadsrslove «lat is arlenisss". 0 Ilenisoli S. 323. °) Grimm. W. I 13, 48:vanxnetsr In srbs vis Inn vs xand dems bat nisman naek 2 s lanxen". Weichb.Glosse art. 68: sinsin avAserbit Ist, der bat die Ksvor von dem todsn^.

') Nicht!). (Westerw.) 239 Z 12 :alte trnvssoax vsrstarvet niet«. °) Weichb.Glosse art. 26 :das nnrekt volxbet dein erbe nibt".

a) Lappend. 48. 3, 14t, 3, 233, 4. Vachs, sp. II 33.

III 8. 5 u. s. W.

Revid. lüb. Recht