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Deutsche Rechtssprichwörter
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Jagd und des im Volke noch immer lebendigen Bewußtseins eines allgemei-nen Jagdrechtes nie peinlich gegen den Wildfrevel einzuschreiten:Gott gabja dem Menschen Gewalt über Fisch und Vögel und über alle wilden Thiere;und deshalb soll auch nach den Worten des Sachsenspiegels:um Wild Nie-mand seinen Leib verwirken".'") Zwar sind in einzelnen Territorien amSchlüsse des Mittelalters barbarische Strafgesetze gegen den Wild- oderJagdfrevel eingeführt worden; sie sind aber heutzutage sämmtlich wieder be-seitigt und an ihre Stelle dem allgemeinen Rechtsgefühle entsprechende Stra-fen getreten.

Wertes MupMick.

F a m i l i e i, r e ch t.

1) Ehe.

1) Mann und WeibIst Ein Leib.

2) Ein Mann ein Weib,

Zwei Seelen und Ein Leib.

3) Die Ehe ist der Orden aller Orden.

4) Der Ehestand ist der heiligste Orden.

, 5) Die Ehe ist der sieben Heiligkeiten eine der höchsten.

6) Die Ehe ist kein Verlust der Jungfrnuschaft.

') Rößler Stadtr. v. Brünn:Schöffensatznngen" III 401 :man uiicl vesixist »in laix". Kindl. Münst. II 340:Man vnnd wyff heilen twee Seelen vnnd einl yff". -) Kling. Gl. z. S.sp. II 23. ') ?istorius S. 328. Sinn. 1781. Schwab.

W. 10, 6: äis deiligs 6 ist Her sibsn Iisilixdoit eilliv äer lindsten". Kling.85 «.. 1:Ehe ist nicht eine vcrliernng des magthumbs.

».) Sachsensp. II 61.