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63) Was gesummte Hand thut, soll stät sein.
64) Mann und Weib
Haben kein geziveites Gut zu ihrem Leib.
65) Mann und Weib haben kein verschieden Gut.
66) Mann und Weib sind in gleicher Geivere.
67) Wozu die Frau Recht hat, dazu hat auch der Mann Recht.
68) Mann und Weib kommen auf halb und halb zusammen.
69) Leib und Gut gehen miteinander.
70) Leib an Leib, Gut an Gut.
71) Leib um Leib, Gut um Gut.
72) Schopf um Schopf.
73) Ein Gut
Und Ein Blut.
74) Längst Leib, längst Gut.
75) Langes Leben, langes Gut.
76) Je länger Leib, je länger Gut.
77) Hut bei Schleier, Schleier bei Hut.
78) Der Letzte macht die Thnre zu.
79) Der Leib ist das Hauptgut.
80) Wer das Andere überlebt, zeucht die Schanze gar.
81) Der letzte Leib soll das Gut halten.
82) Wer den Kopf hat, schiert den Bart.
83) Ist die Decke über den Kops, so sind die Eheleute gleich reich.
84) Kommt das Weib an des Mannes Bett, so hat es die Hälfte ohnealle Aufgabe.
85) Eine Wittwe bleibt in empfänglicher Hand sitzen.
Kaisern II 96: gesainment Kant tut, ckrm sai stete sin". Sachs,
sp. I 31, 1 : „man unäe wik ne llebbst nein getveist gut to iriue live. ^) Lills-branck Nr. 168 (Holland.) „mau unäe w.vk llsbbsn geen vsrsolle^äen goet".°°) Ilstor III 438. «') Kling. Gl. z. Sach's.sp. III 76. °°) Kehd. Lanbr. tit. 18:„man und stau kamen nf halb und halb zusammen". °0 kistorius S. 519.'") Eisenhart S. 137. Hillebrand Nr. 169. Simrock 6294. ") Steinen I 5, 1512(Stdr. a. Schwerte) „lyff ümme lyff, Gnidt ümme gnidt". ") Hillebrand Nr. 172.") Hillebrand Nr. 190. ") Hillebrand Nr. 185: „länger liw, länger gooä".
") Lstor III 432. '-) Lstor I 158 Z 370. ") Eisenhart S. 136. Simrock 5147.-») Eisenhart S. 292. ») Simrock 6298. °") Hillcbrand Nr. 188. ") Steinen I 5,1512 (Sollwerts Sdtr.): „dat letzte lyff sall dat gnidt holten". N) klstorius S. 13.") Simrock 1516. NL. X 318. ") Thnring. 156: „wen sin will lloinxt an äesmarines bette so llat s^ llslikts ln sien guet an alle ollgabs". ^0 Grimm. W>II 478: „Din wittill bleibt in sntxksnollellsr Kant sitron".