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Deutsche Rechtssprichwörter
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29) Ein Mann nimmt ein Weib, wo er will, nnd die Frau ihrenMann, wo sie will.

30) Gezwungen EheBringt nur Wehe.

31) Anwerbung macht noch keine Verbindung.

32) Ist der Finger beringet,

So ist die Jungfrau bedinget.

33) Was der Mann gelobt, ist er schuldig mit Recht.

34) Freie vor der Thüre, '

So hat duWechselküre".

35) Wer die Braut hat, der ist Bräutigam.

36) Heimliches Verlöbniß stiftet keine Ehe.

37) Wer Freien will, der nehme seines Gleichen.

38) Kauf deines Nachbars RindUnd freie deines Nachbars Kind!

39) Heirath ins BlutThut selten gut.

40) Heimlich Gelübde scheidet keine Ehe.

41) Offenbar Gelübde scheidet alle Ehe.

42) Es kauft Niemand eines Andern Kauf und freiet Niemand einesAndern Weib.

43) Der Taufstein scheidet.

44) Gevatterschaft hindert zwar am ehelichen Leben, gibt aber keineErbschaft.

45) Meines Gevatters Kind nehm' ich wohl.

46) Ein Schwager macht keinen andern.

47) Wenn die Frau todt ist, hat die Schwägerschaft ein Ende.

") Grimm. W. I 287:Lin mn» nimxt sin weil» wo er will, nnll sinIrnnn sin inan wo will". Ileniseb S. 801: kistorius S. 6. ?1-

storius S. 838. ") Kl. Kaisern II 86:war: äer man Zelobet, «las is sr sonläiß

mit rekte". "s Ileniseb S- 1207. Ileniseb S. 486. Hillebrand Nr. 137.

laxx. IV 10, 7:wer freien will der neh'm seinsgleichen. ?istor. S. 188:Koep dins nabers rind vnd fry dins nabers kind". Simrock4522. *°) Eisenach.663, 45:be^mlteb Zlobäs ontsebexäit leeMs b". ") Eisenach. 665, 45 u. Kling.85. b. 1:nRnbar Zlobäe sobeiäit all v". ") Ilenisel: S. 487. Eisenbart.S. 115. Simrock 10123. kistorlus S. 529. Schw. Senkenberg. 375. 41:meines gevatters leint nem' iek wol". Kreittmayr. S. 8. ") ?istorius

S. 528.