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Deutsche Rechtssprichwörter
Entstehung
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288) Hausmiethe und Erbmiethe gehen vor aller Schuld.

289) Zinsgeld geht vor andern Schuld.

290) Verdienter Hauszins fährt vor allem Geld.

291) Wem der Hauszins nicht wird bezahlt, der mag pfänden aufder Wehre.

292) Die Frau muß dem Zinsherrn weichen.

293) Das Recht gibt das Pfand ohne des Herrn Willen.

294) Was Blumen ißt, zahlt Blumen.

295) Der Geschneite muß ziehen oder fliehen.

296) Jeder mag pfänden aus seinem Gute.

297) Wer in den Hart fährt, den mag Niemand pfänden.

298) Wo ein Förster pfändet, mag der Forstmeister nachpfänden.

299) Der Hengst ist frei wie der Farre.

300) Das Pferd hat Recht wie das Vieh.

301) Eine Hand hat das Recht über neun Zäune.

302) Gänse haben kein Recht.

303) Gänse bezahlen mit dem Kopf.

304) Gänse, Enten, Hühner auf Jemands Gras haben keinen Frieden.

305) Eine Gans soll einen Hirten haben.

306) Die Gänse sollen einen Hirten haben oder einen Stall.

307) Die Ente hat ihr Recht auf dem Buckel.

Das deutsche Recht kennt zwei Rechtsverhältnisse, welche geeignet sind,für den Forderungsberechtigten ein Pfandrecht zu begründen.

Auf der einen Seite das Pfandrecht, entstanden durch des Schuldners

LIieris II 676:ku^s Unsre enäs oittkners sullsn xnsn voer Mssoont". Rößler II 404. 276:OES xelt äns Zeit onek vüsr andren sokuläs.«) ^ner Ltaätr. v. München art. 178:Verdienter kaussins vert vor MeinZeit", Goslar. Etat. I 21, I:>Veine sin knstins vert nutzsten, äs inaskäins xsnäen nx äsr vsrs". Wgl. 277. 12:äis trauvs inus dein omnskerrenvlekin. ^ Lappend. 248. 6:äat reckt ZKMt äst xanä ans äsr Keren Villen.

Blumer III 94. Hillskr. 122. Schw.sp. sax. 70:Lin iexliok inan inaevol xksnäen nt sinsin gute. Gr. W. I 729 :ver in äen Kart tsrt, äsn sol nis-ninn xksnäen. Lenkenkerx eorx. Mr. tonn Ivo ein turster xsuäst, äo maeäsr turstlneister nook xksnäen". Gr. W. I 758 :kengst ist trs^ vi äsrtakrs". -°°) Kölm. R. V 25:das Pfert hat dat recht also dat vihe". -°>) Ilillskr.Hr. 124. Listor. S. 405. Grimm. W. III 70:Aanss Kaken gsin rsekt".

Hillskranä dir. 123. Rheinpr. LR. II 665 :xans, enäsn, enäs koen

äsrsn ox isinsnt Aras sn kebbsn Zsnen vreäs". Grimm. W. III 889:sinZanss snl ainen ksrtsn Kan". Grimm. W. 1 127:äi gansr: sollen ein kirtsnKMen oäsr sin stM Wagener S- 33.