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73) Jedes Gut muß einen gewissen Herrn haben.
74) Kein Erbe ohne Zins.
75) Wer einmal erblich zinset, muß allweg erblich zinsen.
76) Hofzins ist geordnet Lohn.
77) So lange wir unfern rechten Pacht geben, kann man uns vomErbe nicht vertreiben.
78) Die Eigenschaft des Gutes ist des Baumanns und der Zinsdes Herrn.
79) Die Hufen (Höfe) sind des Junkers Eigen, und des armenMannes Erbe.
80) Wenn sich der Pfenning mindert, so mindert sich auch die Leihe.
81) Das Gut lehnet so viel als es zinset.
82) Wenn der Kellhof empfangen ist, so sind alle Güter empfangen.
83) Wer Gottshausgut erbt und den Fall entrichtet, hat sein Gutempfangen.
84) Alle Zinsen fahren.
85) Isis heute zwei, morgen ists vier.
86) Wann der Zins versessen ist, wächst er alle Tage auf.
87) Haber und Zinse schlafen nicht.
88) Ich habe das Alte bezahlt, und wette auf das Neue.
89) Im ersten Jahre rügen, im zweiten strafen, im drittele gar aus-weisen.
90) Wenn zwei Zinse den drittel: berühren, soll das Gotteshaus dasGut an die Hand zieheil.
") dur. Iris. XXX 8. (242) : „TAUIc Znsd sebill baba an rvissa bsra".'') Bl. Zürch. I 278: „snbain erbe Las eins". ") Kl. Kaiserr. II 114: „rvsr einserblieb sinset, der sali allrveg srblieb Zinsen". ") Rauch. III 158: „bolesinsist geordents Ion". ") lüosn. 125. 106: „Dewyle dat wl) onse rechte pagte mögengwen. so mach men uns von onseu einen night verdriven". '0 Grimm. W. I 276:„dis aigensobalt des gnts ist des bnmanns nnä di sins der berrn". '°) Gr. W. III478:„dis bnbs sint m^ns snngberns S)'ue (I. s^gen) viict des armen mannes ervs".°°) Bremen. 80: „8o rvanns ob äs Pennings 8ib ininnsrst, so soal sib ob m!n-nersrsn äs lens". ") üillebrand Xr. 116. °') Grimm. W. I 252: „wan äerbelbok emplangen ist, so sind alle erbgüter emxlangen". Grimm. W. 1161:„rver gotsbus gut erbt nnä äen val gsricktst äsr bat damit sin erd enxkangsn".'0 Grimm. W. II 478: „Ulis sinss lbaren". v, Steinen I 1686: „isst huidertwee, morgen isst Vier". Grimm. DRA. S. 387. ") Simr. 4184. °°) Gr. W.
I 732: „ieb babe das alts besait und rvstte ul das uurve. °°) Gr. W. II 283:„snm ersten sabr rügen, snin srvevtten gabr stralksn, snm dritten gabr gar auss-rvsisen. ") Blumer I 46 : „vnts das srvsn sins den dritten berübrtend, so solldas gotsbns das gut in sin band siseken.