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2 (1895) 1847 - 1879
Entstehung
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245
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1877

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und er begrüße diesen Schritt als eine günstige Vorbedeutung für die Ent-wickelung der reichsländischen Dinge im Sinne des Anschlusses an Deutschland.Der Abgeordnete für Straßburg, Bergmannst, stellte dann seine Kollegen einzelnNor; zu dem Abgeordneten für Hagenau, Bürgermeister Nesselst, sagte der Fürstlächelnd:Wir kennen uns schon von früheren Zeiten". Zu Schneegans sagteder Fürst, indem er ihm die Hand drückte:Ich habe schon von Ihnen gehörtund freue mich, Sie bei mir zu sehen".

Es war das erste Mal, daß Schneegans den Fürsten von Person zu Personsah. Bei der Eröffnung des Reichstags im Weißen Saale sowie im Reichstageselbst verschwand der Eindruck, den der Mensch auf den Menschen macht; hierkam er zur Geltung.Es war wie Schneegans selbst schildert der Eindruckdes Gewaltigen, die hohe, mächtige Gestalt, der feste Schritt, der starke, nichtaber hart umspannende Druck der Hand, die sichere, willenskräftige Ruhe oesBlickes, alles gab der Erscheinung den Ausdruck der Kraft und Machtfülle.Nichts Gesuchtes, nichts Suchendes lag in dem ernsten Auge, in welchem ichweniger das oft betonte Faseinierende, als ein selbstsicheres Wohlwollen beobachtete,dem aber, wenn im Lause der Unterhaltung die Rede des einen oder des andernvon der in Erörterung stehenden Frage abzuschweisen drohte, unter der raschsich zusammenziehenden Stirnfalte wie ein Funkeln von raschem und gebieterischemMahnen zur Rückkehr zur Sache entflog." Der Abgeordnete Schneegans gewannaus dieser seiner ersten Unterhaltung mit dem Fürsten die Überzeugung, daß,falls er in die Lage kommen sollte, in nähere Beziehung zu ihm zu treten, nurin der vollsten Offenheit nach jeder Richtung hin und nicht im Diplomatisierender Weg zu finden wäre, um Verhandlungen mit ihm anzuknüpfen.

Die fünf unterelsässischen Abgeordneten besprachen mit dem Fürsten zunächstdie sogenannteOptantenfrage", die damals Elsaß-Lothringen in Aufregungversetzte, indem der Rückkehr derjenigen, die für Frankreich optiert hatten, ver-schiedentliche Hindernisse in den Weg gelegt wurden, die den Elsaß-Lothringernals nicht sachgemäß erschienen und in den von diesen Maßregeln betroffenenFamilien Erbitterung erzeugten. Der Fürst besprach die Frage eingehend undäußerte sich dahin, daß er sich wundere, daß demjenigen, welcher ins Landzurückkehren und sich naturalisieren lassen wolle, die Sache so schwer gemachtwürde; dagegen müsse die deutsche Regierung denjenigen gegenüber, welche noch

st Bergmann, Gustav Adolf. Geb. im Mai 1816 in Straßbnrg. Einer der Gründernnd Vorstand des Anfsichtsrats der größten Bank-Kommanditgesellschaft seit 1849 nnd 1863.Seit 1848 Mitglied der Handelskammer, mehrmals delegiert nach Paris in Eisenbahnfragen,Mitglied des letzten Mnnicipalrates. 1871 1873 Präsident des Ehrensyndicats für das Nieder-Elsaß. 1874 Vertreter für Elsaß-Lothringen in der Eisenbahntarifreform-Enguete. Verfasserzahlreicher volkswirtschaftlicher Schriften.

st Nessel, Xaver Joseph, Eigentümer in Hagenau. Geb. 20. Februar 1834. Beschäftigtesich mit besonderer Vorliebe mit elsässischer Geschichte und Archäologie. Mitglied des Gemeinde-rates in Hagenau seit 1860; Bürgermeister daselbst seit 1870. Nessel hatte kurz nach demKriege gegen Frankreich dem Fürsten Bismarck dadurch Dienste geleistet, daß er denselben übergewisse elsaß-lothringische Verhältnisse orientierte.