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1 (1897)
Entstehung
Seite
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principe statt. Im Falle sie in entgegengesetztem Sinne gehen,kann nach Umständen das Gefallen oder Missfallen überwiegenoder ein Schwanken zwischen beiden entstehen, überhaupt ver-schiedene Fälle eintreten.

So wird durch die Zusammenstimmung aller Darstellungs-mittel zu einer missfälligen Idee die Missfälligkeit derselben mitum so grösserer Kraft zur Geltung kommen, indess uns doch nochdie gute Zusammenstimmung gefallen kann; wo sich dann nichtallgemein sagen lässt, was im Ganzen überwiegen wird, es viel-mehr auf die Richtung ankommen wird, welche der Geist bei derAuffassung nimmt, ob sie mehr nach der formalen oder sachlichenSeite geht.

Dass die associativen und sachlichen Mitbestimmungen unsersPrincipes sich mit einander kreuzen können, liegt darin, dass dieassociativen Vorstellungen, die sich mitbeslimmend an einendirecten Eindruck knüpfen, ihrerseits den Verhältnissen der Ein-heit und Mannichfaltigkeit unterliegen, also nicht nur formaler-seits durch ihre einheitliche Verknüpfung, sondern auch sachlicher-seits durch den verknüpften Inhalt diese Mitbestimmung äussernkönnen.

4) Nähere Bestimmungen.

Die Mannichfaltigkeit an einem Gegenstände kann aus dreiverschiedenen Gesichtspuncten wachsen: erstens, sofern die Mengedes räumlich oder zeitlich Verschiedenen zunimmt; zweitens, so-fern die Zahl der Verschiedenheiten zunimmt oder Unterschiedeaus mehrerlei Hinsichten Vorkommen; drittens, sofern der Grad derVerschiedenheit wächst, wonach sich in Kürze eine extensive,multiple und graduelle Seite der Mannichfaltigkeit wird unter-scheiden lassen, aaaaaa, ababab, abcdef haben gleiche extensiveMannichfaltigkeit, sofern sie eine gleiche Zahl räumlich oder zeit-lich verschiedener Theile einschliessen, aber folgen sich betreffs dermultiplen Mannichfaltigkeit in der aufgestellten Ordnung. Ein Viel-eckbehält bei gleich bleibender Zahl der Seiten dieselbe extensiveMannichfaltigkeit, wie sich auch das Verhältniss der Seiten undWinkel ändert; aber die multiple Mannichfaltigkeit wächst, wenndie Seiten oder Winkel aus gleich ungleich werden, und die gra-duelle wächst mit dem Grade dieser Ungleichheit.

Auf den Einheitsbezug scheinen für den ei'sten Anblick quan-