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Der Wind legte sich. Wir erreichten erst am 15. Mittagsden Eingang der Bai von Manila. Der Telegraph von der InselCorregidor setzte sich in Thätigkeit, unsere Ankunft zu melden.Diese Insel, die das Thor des schönen Wasserbeckens vertheidigt,schien mir von dem Rande eines zum Theil überflossenen Kratersgebildet zu werden. Wir hatten bereits längs der Küste vonLu-M ein Paar Boote unter Segel gesehen: hier zeigten sich ihrermehrere.
Wir lavirten bei einbrechender Nacht gegen den Ostwind, umin die Bucht cinzufahren: als ein Offizier von dem Wachtpostenauf einem zwanzigruderigen Boote zu uns heranfuhr, um uns zurekognoseiren. Er ließ uns einen Lootsen zurück, der uns nach Ma-nila führen sollte.
Wir kamen sehr langsam vorwärts; die im Hintergrund derBucht belebte Schifffahrt verkündigte die Nähe einer bedeutendenHandelsstadt; der Wind gebrach uns; wir ließen am 17. Mittagsdie Anker fallen. Zwei Offiziere kamen vom Generalgouverneurder Philippinen, Don Fernando Mariana de Fulgeras, den Kapi-tain zu bewillkommnen. Er benutzte die Gelegenheit, selber inihrem Boote ans Land zu fahren, und nahm mich mit. Acht Kauf-fahrteischiffe, Amerikaner und Engländer, lagen auf der Rhede. DerGouverneur empfing uns auf das liebreichste und versprach, allemögliche Hülfe uns angcdcihen zu lasten. Dasselbe Boot brachteuns an das Schiff zurück. Wir hoben noch am selben Abend dieAnker, um nach Cavite, dem Hafen und dem Arsenal von Manila,zu fahren, wohin uns die Befehle des Gouverneurs zuvorkommensollten. Windstille hielt uns auf und zwang uns abermals, dieAnker fallen zu lassen; Fischerboote brachten uns ihren Fang zuKauf; wir erreichten erst am 18. Mittags Cavite. Der Komman-dant des Arsenals, Don Tobias, erhielt erst am 19. die uns be-treffenden Befehle; da wurde der Rurik sogleich in das Innere desArsenals gebracht, eine leerstehende Galion erhielt die Bestimmung,Schiffsladung und Mannschaft aufzunehmen, und ein ansehnlichesHaus ward dem Kapitain zu seiner Wohnung eingeräumt. Wirbezogen am 20. dieses Haus. Der Kapitain Hütte gar gern eine