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grüne Land. Brod ward nur dem Wirthe und den fremden Gästengereicht; die Spanier erhielten an dessen Statt Maistorten.
An Fruchten, woran ich in Agana Mangel litt, herrschte indeß aufdem Rurik der größte Ueberfluß. Der Gouverneur ließ das Schiffmit frischem Fleische und mit Allem, was die Erde an Wurzeln undFrüchten hervorbringt, verschwenderisch versorgen. Außerdem durftendie Matrosen, die einmal anS Land geschickt worden, so viele Apfel-sinen und Limonen aus dem Walde heimbringen, als sie zu pflückenund mit sich zu schleppen vermochten. — Dieser Boden, diese Frucht-bäume haben ja sonst ein starkes, blühendes Volk ernährt; die ge-ringe Anzahl der jetzigen Bewohner steht in keinem Verhältniß zuden reichen Gaben der willigen Erde.
Man möchte fragen, wie diese Kost unfern nordischen Ichthyo-phagen mundete. Die Apfelsinen schmeckten ihnen besser als Wall-fischspeck. Wahrlich, es ist eine solche Lust, Aleuten Apfelsinen essenzu sehen, daß wir auf der Ueberfahrt nach Manila die letzten, dieuns vom Vorrath übrig blieben, lieber von ihnen verschlucken sahen,als daß wir sie selber gegessen hatten. Wenigstens überließ Eschscholtzdie ihm zugetheilten seinem aleutischen Sprachlehrer.
Ich habe in meinen Bemerkungen und Ansichten von Don Suisde Torres gesprochen, mit dem eine gleiche Gesinnung mich schnellund innig verband. Ich gedenke seiner mit herzlicher Liebe undaufrichtiger Dankbarkeit. Don Luis de Torres, der auf Ulea selbstSitten und Bräuche, Geschichte und Sagen dieser lieblichen Menschenkennen gelernt, sich von ihren erfahrensten Seefahrern, mit denen erin vertrautem Umgänge gelebt, die Karte ihrer neptunischen Weltvorzeichnen lassen, und der durch die Handelsflotte von Lamureck,die jährlich nach Guajan kommt, in ununterbrochener Verbindungmit seinen dortigen Freunden geblieben war, — Don Luis de Torreseröffnete mir die Schätze seiner Kenntnisse, legte mir jene Karte vorund sprach gern und mit Liebe zu mir von seinen Gastfreunden undjenem Volke, zu dem ich durch meinen Freund Kadu eine große Vor-liebe gefaßt hatte. Alle meine Momente ans Agana waren demlehrreichen und herzlichen Umgänge des liebenswcrthen Don Luis deTorres gewidmet, aus dessen Munde ich die Nachrichten niederschrieb,