Druckschrift 
3 (1864)
Entstehung
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259
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klärt, daß die Kupferplatte, die im Jahre 1817 an einen Cocosbaurnbei Rarick's Hause angeschlagen worden, weggekommen war. VonAllem, was wir auf Radack gebracht, sah Herr von Kotzebue nurdie Katze verwildert und die Jamswurzel. Der Weinstock, der sichbis auf die höchsten Bäume hinauf gerankt hatte, war vertrocknet.

Kadu befand sich angeblich auf Aur bei Lamari, mit dem ersich abgefunden, und unter seiner Pflege sollten sich Thiere undPflanzen, die der Machthaber dorthin iiberbracht und verpflanzthatte, außerordentlich vermehrt haben. Angeblich war nur derWeinstock ausgegangen. Herr von Kotzebue setzt hinzu, daß ihndie Größe seines Schiffes leider verhindert habe, Kadu in Aur auf-zusuchen.

Wir nehmen zweifelnden Herzens die uns nicht befriedigendenAussagen hin.

Den Kriegszug, zu welchem sich Lamari im Jahre 1817 rüstete,hatte Kadu mitgemacht. Er hatte in europäischem Hemde und ro-ther Mütze mit dem Säbel in der Hand gefochten, und das Eisen,das viele Eisen hatte dem Lamari die liebermacht gegeben. Er warals Sieger heimgekehrt.

Die von Odia, Inselkette Ralick, hatten jüngst unter ihremHäuptling Lavadock Kaben überfallen, und Rache für diesen Raub-zug zu nehmen, rüstete sich jetzt Lamari den Krieg nach Odia zutragen.

So erzählten die Befreundeten.

Lagediack drang heimlich in Herrn von Kotzebue, sich die Herr-schaft auf Radack anzumaßen, und bot ihm bei dem Unternehmenseine Unterstützung an. Als dieser, in seinen Plan nicht eingehend,sich zur Abreise anschickte, bat er ihn, seinen Sohn nach Rußlandmitzunehmen, und mochte doch sich von dem Kinde nicht trennen,als er erfuhr, Herr von Kotzebue habe jetzt Radack zum letzten Malebesucht. Als aber das Schiff im Begriffe stand unter Segel zugehen, brachte Lagediack dem Freunde ein letztes Geschenk: jungeCocosbäume, die er nach Rußland verpflanzen möge, da, wie ervernommen, es dort keine Cocosbäume gäbe.

Am 4. November 1817 liefen wir aus dem Riffe von Otdia

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