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den von Radack den uns bekannten starken W. Strom. Wir hattenam 30. Ansicht von Otdia, und wie wir die Schischmareffstraßeaufsuchen wollten, befiel uns ein Sturm aus S. O., der in derNähe dieser Riffe nicht ohne Gefahr war. Der Regen floß inStrömen, und um unser Schiff erging sich ein kleiner Phyfeter.
Der Wind, der wieder zum Osten uberging, wehte in der Nachtnoch heftig, und wir lavirten in Ansicht des Landes.
Wir fuhren am 31. Oktober 1817 Morgens um 10 Uhr inOtdia ein. Ein Segel kam von Westen, wir holten es ein. —Wir erkannten unfern Freund Lagcdiack, der uns frohlockend begrüßte.Um 5 Uhr Nachmittags erreichten wir unfern alten Ankerplatz vorOtdia. Lagediack kam sogleich auf das Schiff und brachte uns Cocos-nüsse mit. Seine Freude war unbeschreiblich; er vermochte kaum siezu zügeln, um uns Nachricht von unfern Freunden und dem Zustandeder Inseln überhaupt zu geben.
Kadu, dem als einem Naturkinde das Ferne auf dem üppigenO-Wahu fern lag, der erst in der Enge unseres kleinen Bretterhausesseine Gedanken zusammen gefaßt und auf seine lieben Gastfreundegerichtet, denen wir ihn zuführten; Kadu, von dem Momente an,wo er die Riffe von Otdia erschaut und erkannt, der Gegenwart an-gehörcnd und mächtig sie erfassend, war ganz ein Radacker unterden Radackern. Geschenke, Geschichten, Märchen, Freude brachte erihnen und jubelte mit ihnen vor Entzücken und Lust. Aber be-sonnen, wo cs zu handeln galt, war er unablässig thätig, und hatteschon Hand angelegt, wo andere noch zögerten. Er that's auseigenem Herzen in unserm Geiste. Er war unsere Hand unter denRadackern und bis an den letzten Tag ohne Nebengedanken einer derUnfern.
Ich selbst, nachdem ich mit redlichem Bemühen Kadu überRadack zu reden veranlaßt, seine Aussagen zusammen getragen, ver-glichen und studirt hatte und mir nur die abstrakteren Kapitel derGlaubenslehre, der Sprachlehre u. s. w. abzuhandeln übrig blieben;nachdem ich mit den Sitten und Bräuchen und mit den Zuständendieses Volkes vertrauter geworden war, hatte jetzt einen klareren