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dort aus die Besitzungen der Compagnie mit Lebensmitteln zu ver-sorgen/ Aber Bodega, beiläufig 30 Meilen, eine halbe Tagereisenördlich von San Francisco gelegen, wurde von Spanien, nichtohne einigen Anschein des Rechtes, zu seinem Grund und Bodengerechnet, und auf spanischem Grund und Boden also hatte HerrKuskoff mit zwanzig Rußen und fünfzig Kadiakern mitten im Frie-den ein hübsches Fort errichtet, das mit einem Dutzend Kanonenbesetzt war, und trieb dort Landwirthschaft, besaß Pferde, Rinder,Schafe, eine Windmühle u. s. w. Da hatte er eine Waaren-Nieder-lage für den Schleichhandel mit den spanischen Häfen, und von daaus ließ er durch seine Kadiaker jährlich ein paar tausend Seeotternan der kalifornischen Küste fangen, deren Häute nach Choris, dergut unterrichtet sein konnte, auf dem Markt zu Canton, die schlech-teren zu 35 Piastern, die besseren zu 75 Piastern, im Durchschnittzu 60 Piastern verkauft wurden. — Es war blos zu bedauern, daßder Hafen Bodega nur Schiffe, die nicht über 9 Fuß Wasser ziehen,aufnehmen kann.
Es scheint mir nicht unbegreiflich, daß der Gouverneur vonKalifornien, wenn er von dieser Ansiedelung späte Kunde erhalten,sich darüber entrüstet habe. Verschiedene Schritte waren geschehen,um den Herrn Kuskoff zu veranlassen, den Ort zu räumen; mit Al-lem, was sie an ihn gerichtet, hatte er stets die spanischen Behördenan den Herrn Baranoff verwiesen, der ihn hieher gesandt, und aufdessen Befehl, falls man den erwirken könne, er sehr gern wieder ab-ziehen würde. — So standen die Sachen, als wir in San Fran-cisco einliefen. Der Gouverneur setzte jetzt seine Hoffnung auf uns.Ich auch werde von Konferenzen und Unterhandlungen zu reden ha-ben und die Denkwürdigkeiten meiner diplomatischen Laufbahn derWelt darlegen. Aber wir sind noch nicht so weit.
Am 9. Oktober wurden etliche Spanier nach dem nördlichenUfer übergeschifft, um dort mit der Wurfschlinge Pferde einzufangenfür den an Herrn Kuskoff abzusendenden Courier, und ich ergriff dieGelegenheit, mich auch jenseits umzusehen. Die rothbraunen Felsendort find, wie in meinen Bemerkungen und Ansichten gesagt wirdund im mineralogischen Museum zu Berlin nachgesehen werden kann,