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zur unendlichen Lust der Engländer auf diese Weise in einer solchenBaidare fahren lassen.
Am 8. September Morgens lief der Tschirik, der Scunner,den wir zur See gesehen, in den Hafen ein. Ein Preuße aus derGegend von Danzig, Herr Binzemann, war Kapitain desselben. —Ein Preuße, der Kapitain eines zwischen Nnalaschka und Sitchafahrenden Scunners der russisch-amerikanischen Compagnie gewor-den ist, hat in der weiten Welt wohl Manches erduldet und er-lebt, wovon einer nichts träumt, der in seinem Leben nicht weitergekommen, als etwa von den unteren Bänken der Schule bis aufdas Katheder. Herr Binzemann hatte nur ein Bein; das anderewar ihm auf einem Schiffe, das er kommandirte, durch dasPlatzen einer Kanone zerschmettert worden. Er, der als Kapi-tain auch Schiffsarzt an seinem Borde war, ließ sich das nur nochan einigem Fleische hängende Glied von einem Matrosen mitdem Messer abkappen und verband sich dann den Stummel miteinem Pflaster von — spanischen Fliegen!! Diese impro-visirte Kurmethode eines ohne Unterbindung der Arterien ampu-tirten Gliedes ward durch den besten Erfolg gekrönt, und die Hei-lung ließ nichts zu wünschen übrig. Ich habe diese Geschichte hieraufzuzeichnen mich nicht erwehren können, weil dieselbe, nebst denBerichten, die uns Mariner von den chirurgischen Operationen derTonga-Insulaner mittheilt, die Ehrfurcht, die ich für die Chirurgie,als den sehenden Theil der Heilkunde, von jeher gehegt, zu erschütternbeigetragen hat.
Es ist uns ein längerer Aufenthalt auf dieser traurigen Inselverhängt. Nach einem flüchtigen Blick auf das Elend der geknech-teten, verarmten Aleuten und auf ihre selbst unterdrückten Unter-drücker, die hiesigen Russen, verbrachte ich die Tage auf den Höhenschweifend, welche die Ansiedelung bekränzen, und ließ die an-ziehenden Gaben der Flora mich von den Menschen ablenken. Esch-scholtz herborisirte seinerseits. Wir hatten erprobt, es sei besser,uns auf dem Lande zu trennen, da wir uns ohnehin auf dem Schiffegenugsam hatten.