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sein mag. Jndeß setzte der anbrechende Tag unserer Verlegenheit einZieh und wir erreichten, nicht ohne große Anstrengung von Seitender Matrosen, wohlbehalten das Schiff.
Wir lichteten am 13. August die Anker, nachdem nur noch denBesuch von zwei Baidaren der Eingeborenen empfangen. Wir nä-herten uns dem hohen Vorgebirge, das aus der Nordseite den Ein-gang des Sundes begrenzt. Eine wohlbewohnte Niederung liegt vordem Hochlande und vereinigt die Bergmassen, die von der See herals Inseln erscheinen mögen.
Der Hauptzweck unserer Sommer-Campagne war befriedigenderreicht und wir setzten hier unfern Entdeckungen ein Ziel. In dieNebel wieder eintauchend durchkreuzten wir das nördlich der Straßetelegene Meerbecken zu der astatischen Küste hinüber, längs welcherwir Hinausfähren wollten, um dann in die St. Laurenzbucht imLaude der Tschuktschi einzulaufen. Wir hätten vielleicht die Zeit,die wir in der St. Laurenzbucht verbracht, auf eine Rekognoscirungnach Norden anwenden können und sollen, welche Rekognoscirung beigünstigen Umständen erfolgreicher ausfallen konnte, als bei ungünsti-ger» die beabsichtigte zweite Campagne.
Der Südwind blies fortwährend und verzögerte unsere Fahrt;die Tiefe des Wassers nahm zu, die Temperatur nahm ab, und auchdas Meer ward in der Nähe der winterlichen asiatischen Küste kältergefunden. Wir lavirten in der Nacht vom 18. zum 19. gegenWind und Strom, um zwischen dem Ostcap und der Insel Rattma-noff durch die Straße zu kommen; und am Morgen, als wir dieHöhe der St. Laurenzbucht erreicht zu haben meinten, waren wirnoch am Ostcap und nicht vorgeschritten. (30 Faden ist die größteWassertiefe, die auf der Karte verzeichnet ist.) Da ein Lichtblick durchdie Nebel uns das Vorgebirge erblicken ließ, steuerten wir dahin,warfen gegen Mittag die Anker in dessen Nähe und fuhren sogleichin zweien Booten an das Land. Die Tschuktschi empfingen uns amStrande, wie einen Staatsbesuch, freundschaftlich, aber mit einerFeierlichkeit, die uns alle Freiheit raubte. Sie ließen uns auf aus-gebreitete Felle sitzen, aber luden uns in ihre Wohnungen nicht ein,die weiter zurück auf dem Hügel waren. Nach empfangenen Ge-rn. 8