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dem Berliner mineralogischen Museum verehrt habe. Schildwachthabe ich dabei stehen und selber die Last bis in das Boot tragenmüssen. Jede Hülse und selbst ein schützendes Wort wurde mir ver-weigert. Der Hauzahn, der mir einerseits zu dick und anderseits zuwenig gekrümmt schien, um dem Mammuth anzugehören, ist dochvon Cuvier in seinem großen Werke auf meine Zeichnung und Be-schreibung hin dieser Art zugeschrieben worden.
Die Bucht, worin wir waren, erhielt den Namen Eschscholtz;die Insel, in deren Schutz der Rurik vor Anker lag, den meinen.(Sie ist in meinen Bemerkungen und Ansichten ungenannt.) Sowohlauf der sandigen Landzunge, ans welcher wir bivouakirte», als aufder urfelsigen Insel war die Variation der Magnetnadel durchausunregelmäßig. —
Auf Exkursionen, wie diese, hatte meine Sekundenuhr von Schu-nigk zu Berlin die Ehre, Chronometerdienst zu thun; selbst ihrernicht bedürftig, hatte ich sie dem Kapitain zum Gebrauch ganz über-lassen. Nach, zweitägigem Bivouak, wobei uns das englische Patent-fleisch (frisches Fleisch und Brühe in Blechkasten eingefüllt, die ohneleeren Raum zugelöthet sind) sehr güten Dienst geleistet hatte, kehr-ten wir am dritten Tage, am 9. August Morgens, zu dem Schiffezurück. Während unserer Abwesenheit hatten uns die Eingeborenenauf zwei Baidaren einen Besuch zugedacht, der aber, nach dem Be-fehl des Kapitains, nicht angenommen worden war. Der Hinter-grund von Kotzebue's Sund ist unbewohnt, und man findet an dessenUfern nur Landungs- und Bivouakplätze der Eingeborenen. Einsolcher findet sich zum Beispiel auf der Chamisso's-Jnsel und einanderer bei den Eisbergen der Eschscholtz-Bucht; diesen besuchen sievielleicht hauptsächlich nur um Elfenbein zu sammeln.
Es regnete am 10. August; Nachmittags klärte sich das Wetterauf, und wir gingen unter Segel. Es blieb uns ein Theil der süd-lichen Küste zu untersuchen. Wir warfen die Anker als es dunkelte,und wurden von Eingeborenen besucht. Wir nahten uns am 11.einem hohen Vorgebirge (das Cap Betrug der Karte), von welchemaus etliche Baidaren an uns ruderten. Zwischen diesem Vorgebirgeund dem nördlich von ihm liegenden Cap Espenberg fand sich die