Druckschrift 
3 (1864)
Entstehung
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Sie erhielten von uns Tabak und minder geschätzte Kleinigkeiten,Messer, Spiegel u. s. w.; aber lange Messer, welche sie für ihrekostbaren Pelzwerke haben wollten, hatten wir ihnen nicht anzubieten.Wir erhandelten von ihnen elfenbeinerne Arbeiten, Thier- und Men-schengestalten, verschiedene Werkzeuge, Zierratheu u. f> w.

Der Wind erhob sich gegen Abend aus Süden, und wir segel-ten nach Osten in die Straße hinein. Am Morgen des 2. hattenwir noch im Norden hohes Land, im Süden eine niedrige Küste,und vor uns im Osten ein offenes Meer. Erst am Abend stiegeneinzelne Landpnnkte am Horizont herauf und vereinigten sich undzogen eine Kette zwischen beiden Küsten. Nur eine Stelle schien derHoffnung noch Raum zu geben. Das Wetter ward uns ungünstig;wir fuhren erst am 3. August durch einen Kanal zwischen einemschmalen Vorgebirge deS Landes im Norden und einer Insel, undwarfen an gesicherter Stelle die Anker.' Die Ufer um uns warenUrgebirge; die Aussicht nur im Norden noch frei. Diese Stelle zuuntersuchen ward am 4. eine Exkursion mit Barkasse und Baidarcunternommen, 'und bald schloß sich um uns eine Bucht, die nachNorden und Osten in angeschlemmtes Land eindringt; die Ufer ab-stürzig von beiläufig 80 Fuß Höhe, die Rücken sanft wellenfaltigzu einer unabsehbaren, nackten, torfbenarbten Ebene sich dehnend.Wir bivouakirten die Nacht unter der Baidare und kehrten am 5.bei ungünstigem Wetter zu dem Schiffe zurück. Die Hoffnung bliebnoch, die Mündung eines Flusses zu entdecken. Am 7. ward einezweite Exkursion nach der Bucht im Norden unternommen; am 8.schlug uns ein Sturm nach unserm Bivouak wieder zurück. Andiesem Tage entdeckte Eschscholtz, der, während wir Anderen weiterzu dringen versuchten, westwärts längs des Ufers dem Urgebirge unddem Ankerplätze zu zurück ging, die sogenannten Eisberge, denen diemit dem Norden und den Reisen im Norden nicht Vertrauten fastzu viel Aufmerksamkeit geschenkt zu haben scheinen. Ich habe Bee-chey über dieses Eisufer sorgfältig gelesen und geprüft, und kanndoch nicht anders, als'einfach bei der Ansicht beharren, die ich inmeinen BemerUmgen und Ansichten ausgesprochen habe. Entwederwar in den Jahren von 1816 bis 1826 die Zerstörung des Eis-