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nach Breiten- und Längcn-Grad datirte Ordre ausgestellt, einen KorbChampagner Wein an den Staatsrath von Kotzebue zu expediren,und der Wein ist eppedirt worden und angekommen.
Ein kleiner Landvogel (eine Uringilla) sagte uns am 17. dasLand an, daö sich uns am 18. entschleierte. Ein hohes Land mitzackigen Zinnen, über welche sich aus dem Innern hohe vulkanischeKegel erheben. Der Schnee bedeckt nicht gleichmäßig die Höhen, wiein unser» Alpen, sondern liegt fleck- und streifenweise an den Ab-hängen des zerrissenen Gebirges und steigt an denselben tief zu Thals.Am 18. Juni noch so viel Schnee!
Wir fuhren am 19. in das schöne weite Becken, die Awatscha-Bucht, hinein. Wir wurden von der Berghöhe, die den Nordpfeilerdeö äußern Thores bildet, telegraphisch nach St. Peter nnd Paulangemeldet; ein Hülfsboot kam uns entgegen. Wir waren durchden schmalen Kanal des Einganges mit günstigem Winde eingefah-ren, der uns, sobald wir im Innern angelangt, plötzlich gebrach.Es war Nacht, als wir in den Hafen hinein bugsirt wurden. Einunleidlicher Fischgestank verkündigte uns die Nähe des Ortes. —Die Anstalt zum Trocknen der Fische, das tägliche Brod dieser nor-dischen Lande, liegt auf einer Landzunge, die den innern Hafenabschließt.
Hier, zn St Peter und Paul, betrat ich zuerst den russischenBoden; hier sollte ich meine erste Bekanntschaft mit Rußlandmachen.
Wir waren hier angemeldet und wurden erwartet; wir warenalle namentlich bekannt, die Zeitungen hatten unsere Namen auspo-saunt, und was hat man in St. Peter nnd Paul Anderes zu thun,als die Zeitung zu studiren. Wir wurden empfangen, wie sich'Serwarten ließ. Wir brachten Bewegung in das stockende Leben, undes schien ein Tag über diesen Winkel der Erde, der nicht wie alleübrigen Tage war. Es waren Landsleute, die einander als Wirtheund Gäste an diesem abgelegenen Orte, so fern vom eigentlichenVaterlands, begegneten.
Der Gouverneur Lieutenant Rudokoff sorgte für alle Bedürfnissedes Schiffes, dessen Kupfer besonders schadhaft befunden ward. Er