77
dieser langen Fahrt alle Wege des Handels und suchten auf der ver-lorenen Spur älterer Seefahrer zweifelhafte Punkte der Hydrographieaufzuklärcn. Dieser Abschnitt unserer Reise, der, in Hinsicht derLeistungen des Herrn von Kotzebue einer der wichtigsten, in seinerBeschreibung ziemlich viel Raum einnimmt, wird hier auf wenigeBlätter zusammen schwinden. Was ich über die Inseln, die wirgesehen, und die Menschen, mit denen wir verkehrt, zu sagen hatte,habe ich in meinen Bemerkungen und Ansichten gesagt, und habenamentlich dort in den Hauptstnckcn „Ileberblick" und „Radack" vonder geognostischen Beschaffenheit der niedern oder Koralleninseln, zudenen, die Osterinsel und Salas y Gomez ausgenommen, alle hierzu erwähnende Landpunkte zu rechnen sind, ausführlich abgehandelt.Was das Nautische und Geographische anbetrifft, muff ich auf Ottovon Kotzebue und auf Krusenstcrn verweisen, der in der Reise-beschreibung selbst und sodann in anderen Werken die Entdeckungendes Rurik's in der Südsee kritisch beleuchtet hat.
Es ist zu bedauern, daß die deutsche Originalausgabe der Reise-beschreibung des Herrn von Kotzebue sich dergestalt inkorrekt erweist,daß die im Texte angegebenen Zahlen aller Zuverlässigkeit ermangeln.Vergleicht man die Breiten- und Längenbestimmungen, wie sie inder Erzählung und wiederholt in den meteorologischen Tabellen ver-zeichnet sind, so findet man, daß in der Erzählung nicht blos dieSekunden zum öftesten ausgelassen sind, sondern die Zahlen abwei-chen. Die Tabelle „Aörometer-Beobachtungen", III. p. 221, diekorrekter als der Text zu sein scheint, wird die Mittagsbestimmungenvom 18. Juli 1816 bis zum 13. April 1818, von Kamtschatka bisvor Santa Helena zu berichtigen dienen und namentlich für einenspäteren Abschnitt der Reise, vom 5. bis zum 24. November 1817auf der Fahrt zwischen Radack und den Marianen durch das Meerder Carolinen, Wichtigkeit erlangen. Hier steht zum Beispiel imTexte II. p. 125 die Breite vom 20. November 1817 10° 42s wasoffenbar fehlerhaft ist, und in der Tabelle x. 226 11° 42' 29", wasdas Richtige zu sein scheint. Man wird für den Abschnitt derReise, der uns beschäftigt, der Beihülfe einer solchen Tabelle entbehren.Es ist zu bedauern, daß Herr von Kotzebue seiner Reisebeschreibung