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mehr im Freien lebt, unausgesetzter zu betrachten aufgefordert wirdund welches sich auch da in reicherer Pracht zu entfalten pflegt.Ich meine das Leuchten des Meeres. Dieses Phänomen verliert nieseinen anziehenden Reiz, und nach dreijähriger Fahrt blickt man indie leuchtende Furche des Kieles mit gleicher Lust wie am erstenTage. Das gewöhnliche Mecrleuchten, wie von Alexander v. Hum-boldt (Reise Bd. I.) und von mir beobachtet, rührt bekanntlich vonPunkten her, die im Wasser erst Lurch Anstoß oder Erschütterungleuchtend werden und aus organischen unbelebten Stoffen zu bestehenscheinen. Das Schiff, das die Fluth durchfurcht, entzündet um sichher unter dem Wasser diesen Lichtstaub, der sonst die Wellen nurdann zu erhellen Pflegt, wenn sie sich schäumend überschlagen.Außer diesem Lichtschauspiele hatten wir hier noch ein anderes. Er-schien im Wasser gleichsam von einem sich in einiger Tiefe entzün-denden Lichte zu blitzen, und dieser Schein hatte manchmal einigeDauer. Es schien uns dieses Leuchten von Thieren (Quallen) her-zurühren, bei denen eine organische Lichtentwickelung sich anneh-men läßt.
Wir hatten am 23. Oktober Windstille im 30° 36' N. B. 15°20' W. 8. (über 300 Meilen fern von der afrikanischen Küste).Die Trümmer eines Heuschrecken-Zuges bedeckten das Meer um unsher.*) Drei Tage lang begleiteten uns diese Trümmer. Wir hattenam 25. Mittags Ansicht der Salvages, kreuzten den 26. in ihrerNähe und sahen am 27. den Pic de Teyde in einer Entfernung vonbeiläufig 100 Meilen schon unter einem sehr hohen Winkel sich unsenthüllen. Der Wind erhob sich während der Nacht und führteuns unserm Ziele zu.
Ich hatte mir während dieser Fahrt den Schnurrbart wachsenlassen, wie ich ihn früher in Berlin getragen. Wie wir uns deinLandungsplatz« näherten, ersuchte mich der Kapitain ihn abzuschnei-den. Ich mußte das Opfer bringen und Haare lassen.
Am 28. Mittags um 11 Uhr ließen wir auf der Rhede vonSanta Cruz die Anker fallen.