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ingleichen der Kamele zu Erhebung versunkener Schiffeund anderer Lasten, wovon Savericn (Oiökicmn. cie mg.tbem. et äe pbyk. Art. (7/raWeau) Nachricht giebt.-
Das Eindringen des Wassers in die Höhlung mußbey Kähnen und Schiffen sorgfältigst vermieden werden.Soviel Wasser, als in der Höhlung ist, geht der Mengedes aus der Stelle getriebenen Wassers ab (weil es sich wie-der in dieser Stelle befindet), und vermindert also die heben-de Kraft. Ist die Höhlung ganz voll Wasser, so treibt derKörper nur soviel aus, als das Volumen seines massivenTheils betragt, und sinkt unter, wenn er schwerartiger, alsdas Wasser, oder zu stark belastet ist.
Auch durch Verbmdmig mir leichter»! Körpernkönnen schwerere zum Schwimmen gebracht werden, wennbeyde zusammen mehr Wasser aus der Stelle treiben, alsmit der Summe ihrer Gewichte gleich wiegt. So wirdein Mensch, der i6i Pfund wiegt, und mit dem Wassergleiche specifische Schwere hat, für sich allein ganz einsin-ken: wenn er sich aber mit 8 Pfund Kork verbindet, derviermal leichter, als Wasser ist, und also Z2 Pfund Wasseraus seinem Platze verdrängt, so treiben beyde zusammeni6i -t- Z? - 19^ Pfund Wasser aus: die Summe ihrer Ge-wichte aber ist nur »6i -j- 8 - 169 Pfund; mithin bleibennoch 24 Pfund für die hebende Kraft übrig, mit welcher indiesem Falle das Ganze aufwärts getrieben wird. Daraufberuhen Methoden, den Menschen das Schwimmen dukchDork, aufgeblasene Blasen, hohle Rorper u. dgl.zu erleichtern.
Kork ist hiezu wohl das sicherste Mittel, weil hohlemit Luft gefüllte Körper zu Grunde gehen, wenn sie ein Lochbekommen und das Wasser eindringt. Dieser Gebrauch desKorks war schon den Alten bekannt, wie die Redensartime coniee natsre beweiset. In neuern Zeiten hat Bach-strohm (b'art äs na^er. Arnii. 1741. 8- Die Kunst, zuschwimmen. Berlin, 1742. 8.) einen Schnürleib oder Was-serhemde von Kork, La Cdapelle (Beschreibung einesSchwimmkleids, a. d. frz. Warschau, 1776. 8.) ein nochbequemeres Schwimmkleid (Lcs^bauäer) von Kork vorge-