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Die Aushöhlung der Körper'erleichtert ihr Schwim-me» ungemein. Denn der auögehöhlte Körper hat weitwe-mger Gewicht, als der massive, und treibt demohnerachtcteben soviel Wasser aus der Stelle, wird also eben so starkgehoben, als der massive, wofern nur kein Wasser in dieHöhlung treten kan. Man kan durch die Aushöhlung sogarKörper, die schwerer sind, als Wasser, z.B. Metalle, zumSchwimmen bringen, wenn man ihnen eine große Höhlung,giebt, in die das Wasser nicht eindringen kan. Bringtman ;. B zo Pfund Metall in die Form einer hohlen Ku-gel von 2 Fuß Durchmesser, deren körperlicher Inhalt also4,188 Cubikfuß betragt, so wird sie ganz eingesenkt, ebenso viel Cubikfuß Wasser aus der Stelle treiben, und (wennman das Gewicht eines Cubikschuhs Wasser -- 70 Pfundrechnet) mit 70 x 4,188 - 295,16 Pfund Kraft gehobenwerden. Da nun ihr eignes Gewicht nur zo Pfund betragt,so bleiben von dieser hebenden Kraft noch 265 Pfund übrig,und mit soviel Gewicht kan man die Kugel noch belasten,ehe sie untersinkt. Leer sinkt sie nur so weit ein, bis sie zoPfund Wasser vertrieben hat, d. i. noch nicht völlig um dmyten Theil ihres körperlichen Raumes.
Auf diesen Saß gründet sich der Gebrauch der küpfer-NM Pontons, wovon LeupSld (Ibeatrüm pontikicislsLeipzig, 1726 fol. lab. Xl^VIIl. X1AX.) handlet. Ueberdiese Pontons werden Balken und Breter gelegt, welcheSchiffbrücken zu schneller Ueberführung der schwerstenLastwagen und Kanonen bilden.
Man übersieht leicht, daß das Aushöhlen noch mehrWirkung thut, wenn die ausgehöhlte Materie schon an sichschwimmt, oder leichtartiger, als Wasser ist. Ein hölzer-nerUKloß von z Centner Gewicht schwimmt schon an sich.Zimmert man aber eine Höhlung von oben heraus, undnimmt dadurch 2 Centner Holz weg, so kan man dafür 2Centner Ladung hineinlegen, ohne daß e^ sich tiefer, als imnatürlichen Zustande, eintaucht. M . an ihm noch mehrLast geben, wenn die Gestalt so eingerichtet ist, daß er sichohne Gefahr, Wasser zu schöpfen, noch tiefer einsenkendarf. Hierauf beruht die Theorie..der Kahne und Schiffe,